Neuordnung des Gesellschafterkreises

Spiegel Institut geht mehrheitlich an Finanzinvestor

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Die Eigentümer des Mannheimer Spiegel Instituts übergeben eine Anteilsmehrheit an den niederländischen Finanzinvestor Rhein Management B.V. Zusätzlich beteiligt sich der Manager Andree Kang an dem Unternehmen und wird zum CEO benannt.
Wie IMAP, ein Berater und Vermittler für Merger & Akquisition, bekannt gibt, wird das Spiegel Institut, ein Spezialist für User Experience, Mehrheitsanteile an ein Private Equity Unternehmen abgeben. Die Rhein Management B.V. („Rhein Invest“) ist ein niederländischer Finanzinvestor, der sich „langfristig an mittelständischen Unternehmen mit einer hohen Innovationskraft und einer ausbaufähigen Marktposition in den Niederlanden und Deutschland beteiligt“, heißt es in einer Pressemitteilung. Außerdem steigt der Manager Andree Kang als CEO zusätzlich zur Geschäftsführerin Beate Irmer in die Unternehmensleitung ein.


Die bisherigen Gesellschafter der Familie Spiegel bleiben dem Spiegel Institut sowohl in der Rolle als Gesellschafter als auch über eine Beirats- und Beraterfunktion weiter erhalten. Der bisherige CEO, Götz Spiegel, und COO Andreas Baur treten jedoch aus der Geschäftsführung aus.


Die Kernkompetenzen sind Consumer Research und User Experience Consulting, sowie Usability Engineering, UX Empowerment und Data Consulting. Seit der Gründung im Jahr 1950 hat sich das Familienunternehmen in der Entwicklung innovativer Konzepte an der Schnittstelle von Mensch und Maschine etabliert, insbesondere in technischen Branchen wie der Automobilindustrie oder der Medizin- und Haushaltstechnik.


Im abgelaufenen Geschäftsjahr beschäftigte das Spiegel Institut über 130 Mitarbeiter verteilt auf sieben Standorte in Deutschland und Asien. „Wir haben vor drei Jahren in der Spiegel-Gruppe einen Change-Prozess angestoßen mit dem Ziel, das Unternehmen für zukünftige Marktanforderungen und globale Megatrends besser aufzustellen, … wir können uns nun aus dem operativen Geschäft zurückziehen, in dem Wissen, mit diesem Schritt die Zukunftsfähigkeit der Spiegel Gruppe nachhaltig gesichert zu haben“, sagt Andreas Baur, Gesellschafter des Spiegel Institut.
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