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Die Aufreger I: GfK machte weiter Schlagzeilen

Ein bewegtes Jahr für die GfK
© GfK, Ipsos,IBM
Ein bewegtes Jahr für die GfK
Nachdem es richtig still um die GfK geworden war, begann der größte deutsche Marktforscher gegen Mitte des Jahres 2018 wieder Schlagzeilen zu machen. Einige geplante Änderungen hatte planung&analyse aufgedeckt. Der große Knall – die Übernahme von vier Sparten durch Ipsos – kam überraschend Ende Juli.
Bereits im März wurde veröffentlich, dass IBM als Partner der GfK eine Rolle spielt und Teile des Backoffice, vor allem in Indien und Bulgarien ausgegliedert werden: GfK konkretisiert Zusammenarbeit mit IBM


Viele erfahrene Mitarbeiter mochten sich der langen Ungewissheit nicht mehr stellen und suchten sich andere Wirkungsbereiche: Weitere Arbeitsplätze gefährdet? und GfK-Personal findet neue Aufgaben

Dann wurde bekannt, dass die Heidelberger Gesellschaft für innovative Marktforschung GIM ein Büro in Nürnberg öffnet und dort zahlreiche ehemalige GfK-Mitarbeiter zur Automobilforschung tätig werden:
Forscher aus Leidenschaft


Kurz danach veröffentlichte die GfK, dass sie sich von den Car Clinics verabschiedet. Dann sickerte durch, dass der Mediaforscher GfK Media & Communication Research, kurz GfK MCR, eingestellt wird: Tiefe Einschnitte bei der GfK-Mediaforschung. Ein Schritt der vor allem die Medienstudien-Macher beunruhigte.

Ende Juli bestätigte der Pressesprecher planung&analyse, dass die Marke "Supercrunch by GfK", erst ein Jahr zuvor in Leben gerufen, wieder eingestellt werde.

Der Big Bang kam Ende Juli

Wenige Tage später schlug die Pressemeldung dann mit einem Big Bang ein: Teile des Customer Research Bereichs gehen an Ipsos. Natürlich war die Aufregung groß; und nicht nur in Nürnberg. Die ganze Branche litt mit den Kollegen, denn fast jeder deutsche Marktforscher hat eine Verbindung zu dem Unternehmen, sei es als ehemaliger Mitarbeiter oder als Kunde. Die Frage der Stunde war daher: Welchen Weg schlägt die GfK ein?

p&a hat die Entwicklung auch weiterverfolgt. Michael Müller, Deutschland-Geschäftsführer der GfK erklärte uns  exklusiv im Interview wie das Unternehmen sich selber seine Zukunft vorstellt. Auf der Messe in München wurde dann eine neue Philosophie und Einigkeit demonstriert.

planung&analyse war auch in Paris dabei, als Ipsos-CEO Didier Truchot und seine Mitarbeiter seinen Aktionären erklärte, wie die Eingliederung der GfK-Teile von statten gehen wird:
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