LAE 2019

Leseranalyse bestätigt Relevanz von Fachzeitschriften

Fachzeitschriften sind die relevantesten Medien für den Beruf: Das ist das Ergebnis der LAE 2019
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Fachzeitschriften sind die relevantesten Medien für den Beruf: Das ist das Ergebnis der LAE 2019
Ob selbstständig, Freiberufler, leitender Angestellter oder Beamter: Fachzeitschriften liegen berufsgruppenübergreifen auf Platz 1, wenn es um die berufliche Relevanz diverser Medien geht. Dies geht aus der Leseranalyse Entscheidungsträger in Wirtschaft und Verwaltung (LAE) 2019 hervor.

72 Prozent der Befragten gaben an, dass branchenspezifische Fachzeitschriften für ihre Tätigkeit besonders wichtig sind – darunter 69 Prozent Selbstständige, 83 Prozent Freiberufler, 70 Prozent leitende Angestellte und 69 Prozent Beamte. Auf Platz zwei der Gesamtwertung folgt die Mediengruppe „Internetseiten von Herstellern, Händlern und Dienstleistern“, die laut Studie 55 Prozent aller Befragten als wichtig für ihren Job erachten. Und auch die Sozialen Netzwerke nehmen immerhin bei 38 Prozent aller Befragten einen hohen Stellenwert ein. Generell sind digitale Medien für die Befragten sehr wichtig: Die Nettoreichweite der Online-Angebote der abgefragten Titel, einschließlich Apps, beträgt 69,7 Prozent. Allerdings lesen weiterhin 54 Prozent der Befragten längere Texte lieber auf Papier.



Der LAE liegt ein Mehr-Methoden-Ansatz zugrunde: Die Daten werden vorwiegend durch face-to-face Interviews erhoben, einige durch CATI. Insgesamt 8.000 Teilnehmer werden im Zeitraum von Oktober bis März in einem rollierenden System befragt. Schwerpunkt der Leseranalyse sind stets die Reichweite der abgefragten Titel und die Entscheidungsträgerkompetenz, weshalb die Fragen in der Regel dieselben bleiben. Zu den insgesamt 21 Titeln aus den Genres Fachzeitschrift, Wochenzeitung, Magazin und Tageszeitung, nach denen in der Studie gefragt wurde, zählen unter anderem: Der Handel, Handwerk Magazin, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, Focus und Handelsblatt.

Die LAE ist eine bedeutende Markt-Media-Studie für die Business-to-Business-Kommunikation, aber auch für gehobenen Bedarf, unter anderem aus den Produktbereichen Möbel, Kleidung und visuelle Technik. Es gibt sie seit 1975; seit 2010 erscheint die Analyse jährlich. Herausgeber ist die LAE e.V., deren Mitglieder Agenturen und Verlagen angehören.


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