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Studien der Woche

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Freiheit für Autofahrer und Anhänger von Homöopathie, Gleichheit für Geschlechter und Ethnien und Brüderlichkeit bei der Akzeptanz von Sprachassistenten wie Alexa und Co. Auch bei der Wahl von Versicherungen ist Google Vielen ein treuerer Berater als ein Mensch. 

Freiheit für Autofahrer
Autos werden von vielen oft als Möglichkeit betrachtet, um von A nach B zu kommen. Doch erschöpft sich die Bedeutung des Autos in dieser Funktion? Das wollte AutoScout24 wissen und hat dazu gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut Innofact eine europaweite Studie durchgeführt. Das Ergebnis: Für die Autofahrer spielen praktische Erwägungen eine untergeordnete Bedeutung. Stattdessen verbinden sie damit ein Freiheitsgefühl und haben Spaß am Fahren. Zur Studie >>



Alexa als Lebensberater
Das Nürnberg Institut für Marktentscheidungen (NIM), ehemals GfK Verein, hat die Einstellung zu Smart Speakern untersucht. 70 Prozent der befragten Nutzer von Alexa, Google Assistant, Siri und Co möchten ihren Smart Speaker im Alltag nicht mehr missen. Dabei geht es ihnen keineswegs nur um Unterhaltung. Die rund 1000 interviewten Nutzer äußerten eine enorm hohe Bereitschaft, Smart Speaker auch in ihre Kaufentscheidungen einzubinden, oder diese sogar komplett zu delegieren. Außerdem, so fand die Studie heraus, könnte die sprachgesteuerten Unterstützer auch zu Lebens- und Alltagsberatern werden, voraus gesetzt die Emotionalität in der Stimme ließe sich noch verbessern und damit das Vertrauen steigern. Zur Studie >>

Customer Journey bei Versicherungen
Das Institut Heute und Morgen untersucht regelmäßig die Customer Journey bei Versicherungsprodukten. Diese beginnt immer häufiger im Internet. Je nach Sparte nutzen mindestens zwei Drittel der Versicherungsentscheider das Internet zur Informationssuche. Persönliche Beratungsgespräche werden vergleichsweise seltener genutzt und wenn, dann nach einer ausführlichen Internetrecherche. Auch mit Nachgang nach einem Gespräch prüfen viele die Informationen und Empfehlungen im Internet noch einmal nach. Zur Studie >>

Kantar veröffentlicht Inclusion Index 
Die von Kantar erstmalig veröffentlichte Studie basiert auf Mitarbeiter-Feedback aus Unternehmen aus der ganzen Welt. Mit dem Index soll ein neuer globaler Standard geschaffen werden. Betrachtet wird die Verwirklichung von Gleichstellung und Inklusion in der Arbeitswelt. Kanada liegt bei den zugrunde gelegten Kriterien auf der Spitzenposition. Dort gibt es über 40 Prozent Frauen in Führungspositionen und 65 Prozent der Kanadier meinen, dass ihre Unternehmen aktiv Inklusion und Diversität im Arbeitsalltag und in der Belegschaft fördern. Ein weiteres Ergebnisse: 80 Prozent der Mitarbeiter weltweit haben Diskriminierung beobachtet oder selbst erlebt – aber nur jeder Dritte fühlt sich in der Lage, den Vorgang an seine Personalabteilung zu melden. Zur Studie >>

Homöopathie – wirkt sie oder wirkt sie nicht?
Jeder Zweite glaubt, dass homöopathische Arzneimittel wirken. Eine Mehrheit von 53 Prozent der Befragten stimmt der Aussage zu: „homöopathische Arzneimittel sind sehr wirksam“. Allerdings wollen nur 11 Prozent dieser Aussage „voll und ganz“ zustimmen. Dies ist das Ergebnis einer OmniQuest-Umfrage im Onlinepanel. In den vergangenen 12 Monaten haben 23 Prozent ein homöopathisches Arzneimittel eingenommen, unter den Frauen ist dieser Anteil mit 27 Prozent höher als unter den Männern (19 Prozent). Zur Studie 


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