Initiative Markt- und Sozialforschung

ADM hält Arbeit für unerlässlich

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Nicht nur der BVM, sondern auch die DGOF hat die Mitgliedschaft in der Initiative Markt- und Sozialforschung gekündigt. Der ADM steht allerdings zu den Zielen und will die Arbeit auch alleine fortführen.

Die Mitgliederversammlung des ADM hat sich mit überwältigender Mehrheit für die Fortführung der Initiative Markt- und Sozialforschung ausgesprochen. Dies teilt Bettina Klumpe, Geschäftsführerin des ADM, mit. Es werde von Seiten des ADM nochmals Gespräche mit den anderen Verbänden aufgenommen, sagt sie. „Sollten diese nicht in einem gemeinsamen Konzept münden, ist der ADM entschlossen, die Initiative auch alleine weiterzuführen. Wir halten die Arbeit der Initiative für unerlässlich“, schreibt Klumpe an planung&analyse.



Zuvor war auf der Mitgliederversammlung des Berufsverbandes Deutscher Markt- und Sozialforscher bekannt geworden, dass der BVM zum Ende des Jahres die Unterstützung der Initiative einstellen werde (wir berichteten).

Auch die DGOF hat zum Ende diesen Jahres die Mitgliedschaft gekündigt, teilte Vorstand Otto Hellwig mit. Dies sei auf Antrag eines Mitglieds auf der Mitgliederversammlung veschlossen worden. Man wolle nach dem Ausstieg des BVM nicht Mitglied in einer Initiative mit ungeklärter Finanzierung sein. „Überdies sehen wir die Ziele der Initiative ungebrochen für wichtig“, schreibt Hellwig und weiter „die Wirkung der Initiative hat aber in jüngster Zeit diese Ziele immer weniger erreicht.“


Als Unterstützer bleiben damit neben dem ADM noch die Arbeitsgemeinschaft Sozialwissenschaftlicher Institute, ASI, als Träger sowie acht Fördermitglieder.

BVM-Vorstand Frank Knapp erklärte gegenüber planung&analyse, wie die Entscheidung zustande gekommen ist. Er sagte, dass die Erwartungen und Hoffnungen, die zur Gründung der Initiative geführt haben, sich nicht erfüllt hätten. Vor allem konnte die Auftraggeberseite nicht zur Mitarbeit und zur Unterstützung überzeugt werden.

Die Initiative Markt- und Sozialforschung hat das Ziel, die Bevölkerung über die Ziele und Aufgaben der Marktforschung und die Abgrenzung zu anderen Anrufen, etwa zu Werbezwecken, aufzuklären. „Es ist jedoch nicht gelungen, eine Kampagne aufzusetzen, die die Bevölkerung auch nachhaltig erreicht“, sagte Knapp.

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