Hackathon #WirvsVirus fand am Wochenende statt

Über Tausend Lösungen wie das Virus gehackt werden kann

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Abschluss-Pressekonferenz des #WirvsVirus-Hakathons
© #WirvsVirus
Abschluss-Pressekonferenz des #WirvsVirus-Hakathons
Am Wochenende haben über 40.000 Menschen zu Hause gesessen und mittels diverser Online-Tools an Lösungen für verschiedenen Fragestellungen in der Corona-Krise gebrütet. #WirvsVirus wurde von mehreren Initiativen organisiert und von der Bundesregierung unterstützt.

48 Stunden haben genau 42968 Teilnehmer an über 1500 Projekten gebastelt, die das Leben in der Corona-Zeit ein wenig leichter machen sollen. Die Herausforderungen waren vielfältig von der App für Lebensmittel-Lieferung bis zur Plattform, um den Überblick über angekündigte finanzielle Unterstützung zu behalten. Betrachtet wurden Lösungen zur Verteilung medizinischer Materialien, wie der Testprozess verbessert werden kann, wie Kinderbetreuung organisiert und wie Fake-News aufgedeckt werden können. Natürlich geht es auch ganz konkret um die Ausbreitung des Virus und wie sich Verantwortliche besser darauf vorbereiten können.



Es waren viele Programmierer und Codierer unter den Teilnehmern, aber auch Marketing-Spezialisten, Kreative und Organisationstalente. Die Teams haben via Slag und Devpost sowie anderen Online-Tool kommuniziert und kollaboriert. Bei 40.000 Menschen war die Kapazitätsgrenze rasch erreicht. Die Teilnehmer mussten viel Geduld mitbringen.

Für die Organisation haben sich die Initiative D21, tech4German, Impact HUB Berlin, das Social Entrepreneurship Netzwerk Deutschland SEND, das Project Together, Prototyp Fund und Code for Germany zusammengeschlossen und haben in nur einer Woche den größten Hackathon, der jemals durchgeführt wurde auf die Beine gestellt. Die Unterstützung der Bundesregierung hat dem Projekt einen großen Schub gegeben. Dorothea Bär, die Beauftragte der Bundesregierung für Digitalisierung, ist Mentorin und Helge Braun, Chef des Bundeskanzleramtes, ist Schirmherr der Veranstaltung.
Wer war bei Hackathon dabei?
Wer privat oder als Unternehmen beim Hackathon mitgemacht hat, kann sich gerne bei mir melden, um das Bild der Projekte zu kompettieren.
sabine.hedewig-mohr@planung-analyse.de
Am größten war die Begeisterung der Organisatoren über die schiere Menge an Teilnehmern bei diesem virtuellen Hackathon sowie deren kooperatives, faires Zusammenarbeiten. "Es gab keinen Shitstrom, dafür jede Menge Lovestorm", berichtet eine Organisatorin. Man habe gezeigt „Wie toll das Internet sein kann“.


Die 1500 Projekte werden nun im kommenden Schritt von Mentoren und Juroren bewertet und für die Realisierung vorgeschlagen. Die Bundesregierung wolle möglichst viele der im Hackathon entstandenen Ideen auch wirklich umsetzen, sagte Braun auf der Abschluss-"Veranstaltung" am Sonntagabend. Die Projekte finden sich hier beschrieben: 

https://wirvsvirushackathon.devpost.com

https://www.youtube.com/results?search_query=%23wirvsvirus


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