Geschäftsjahr 2019/2020

YouGov ohne Einbußen

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Das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen YouGov PLC veröffentlicht die Zahlen für das Geschäftsjahr mit Ende 31. Juli, in dem es noch nicht von der Coronavirus-Pandemie betroffen ist.

Der Umsatz des britischen Unternehmens liegt bei 152,4 Millionen Britische Pfund (GBP). Das sind 12 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Gewinn (Adjusted Operating Profit) stieg um 18 Prozent auf 21,8 Millionen GBP. Der Gewinn vor Steuern auf bereinigter Basis stieg gar um 25 Prozent auf 25,7 Millionen GBP.



Der Umsatz aus der Sparte „Data Products & Services“ stieg um 13 Prozent auf 89,1 Millionen GBP. Dies entspricht wie im Vorjahr 56 Prozent des Gesamtumsatzes. Der Umsatz des Bereichs „Custom Research“ stieg um 8 Prozent auf 64,6 Millionen GBP.

Besonders starke Leistungen habe das Unternehmen in den Schlüsselmärkten USA und Grossbritannien zu verzeichnen, heißt es. Durch die Erweiterung der geografischen Präsenz ist die Zahl der registrierten Diskussionsteilnehmer um 37 Prozent gestiegen. YouGov hat in zwölf Ländern Diskussionsforen eingerichtet und weiterentwickelt: Australien, Österreich, Brasilien, Kanada, Indien, Italien, Mexiko, Polen, Spanien, Schweiz, Taiwan und Türkei.


Für das kommende Jahr rechnet das Unternehmen damit, dass die Marketing-Etats der Kunden unter Druck geraten. YouGov CEO Stephan Shakespeare gibt sich jedoch selbstbewußt wenn er sagt: „Nachdem wir im vergangenen Jahr die Widerstandsfähigkeit unseres Geschäftsmodells unter Beweis gestellt haben, glauben wir, dass YouGov gut positioniert ist, um sich zu einer echten Aktivierungsplattform mit Fähigkeiten jenseits der Marktforschung zu entwickeln.“

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