Future for FAMS

Von der Marktforschung in den kaufmännischen Bereich

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© Future of FAMS, pixabay
Eine ehemalige FAMS berichtet von ihrem Wechsel in den kaufännischen Bereich. Heute arbeitet die 25-Jährige nicht mehr in der Marktforschung, da der Beruf nicht länger zu ihren persönlichen Werten passt. Stattdessen ist sie nun Assistentin der Geschäftsführung und Verwaltungsmitarbeiterin beim Kölner Verein für Rehabilitation.
Würdest Du Dich wieder für diesen Berufsweg entscheiden? Heute würde ich mich wahrscheinlich für einen allgemeineren kaufmännischen Beruf entscheiden, da ich mich für Marktforschung nicht mehr so interessiere.

Was hast Du nach Deiner Ausbildung gemacht und was machst Du heute? Nach meiner Ausbildung wurde ich von meinem Ausbildungsbetrieb IFH Köln übernommen und war da noch ein Jahr als Projektassistentin beschäftigt. Nach einem Jahr habe ich gekündigt und anderthalb Jahre „herumexperimentiert“: Reisen, ein Semester Agrarwissenschaften studiert, auf einem Bio-Gemüsehof als Erntehelferin gearbeitet und bei einer Rollstuhlfahrerin als persönliche Assistenz gearbeitet. Danach habe ich wieder einen „normalen Bürojob“, also eine kaufmännische Stelle gesucht. In die Marktforschung wollte ich aber nicht mehr – das erschien mir nicht sinnvoll und unterstützenswert, da es nicht mehr zu meinen persönlichen Werten passt. Ich habe noch anderthalb Jahre in einer Geigenbauerwerkstatt als Office Managerin bzw. kaufmännische Angestellte gearbeitet und nun beim Kölner Verein für Rehabilitation als Assistentin der Geschäftsführung/Verwaltungsmitarbeiterin angefangen.

Was hat Dir an dem Beruf des Marktforschers am meisten Spaß gemacht? Damals hat mir das Auswerten von Daten und die Aufbereitung der Ergebnisse am meisten Spaß bereitet, also das Arbeiten mit Excel und PowerPoint.

Welche Vorteile siehst Du persönlich in dem Ausbildungsberuf gegenüber dem klassischen Einstieg in die Marktforschung über ein Studium der BWL, Soziologie o.ä.? Den starken Praxisbezug und dass man schon mit den Prozessen im Unternehmen vertraut ist.

Wem würdest du diese Ausbildung empfehlen? Allen, die Spaß am Umgang mit Zahlen und Daten haben und sich für Konsumverhalten, Marketing und Unternehmensberatung interessieren.

Wie wurdest Du nach Deinem Abschluss als FAMS von Deinem Umfeld wahrgenommen? Ich wurde dafür wertgeschätzt, dass ich eine abgeschlossene Ausbildung habe – wie eine Freundin, die schon "voll im Business" drin ist.

Was hat Dich nach Deiner Ausbildung am meisten im Berufsalltag überrascht? Wenig, da wir während der Ausbildung schon wie eine normale Arbeitskraft eingesetzt wurden und schon sehr viel vom Arbeitsalltag nach der Ausbildung mitbekommen haben.

Inwieweit fühltest Du Dich nach Abschluss der Ausbildung auf deine heutige Tätigkeit vorbereitet? Sehr gut, vor allem durch die Arbeit in meinem Ausbildungsbetrieb.
Future for FAMS
  • gegründet von Vertreter*innen des ADM, BVM, der Berufsschulen und langjährig berufstätigen Fachangestellten für Markt- und Sozialforschung (FAMS)
  • Ausbildung mit der Möglichkeit
    + für junge Leute direkt in die Marktforschungsbranche einzusteigen
    + für Institute die Chance, ihren qualifizierten Nachwuchs maßgeschneidert auszubilden
  • FAMS und Studierende der Markt- und Sozialforschung ergänzen sich optimal: Erwerben Letztere vor allem Kompetenzen in der wissenschaftlichen Beratung, in Konzeption und Analyse, werden FAMS primär operational und organisatorisch ausgebildet.
Weitere Informationen zur Ausbildung auf der Seite des ADM >> sowie auf der Seite des BVM >>
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