Future for FAMS

„Nie die Neugier verlieren und auch mal die Zähne zusammenbeißen“

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© Future of FAMS, pixabay
Nele Lübbert, ausgebildete FAMS, spricht über ihren Start in das Berufsleben. Die 25-Jährige ist heute Projektleiterin bei einem Marktforschungsinstitut und studiert berufsbegleitend Wirtschaftspsychologie.
Würdest Du Dich wieder für diesen Ausbildungsgang entscheiden? Definitiv ja!

Was hast Du nach Deiner Ausbildung gemacht und was machst Du heute? Ich bin zurück in meine Heimatstadt gegangen und habe dort im Sales-Bereich eines großen Panel-Anbieters gearbeitet. Da mir Sales jedoch nicht besonders lag, habe ich noch einmal gewechselt und bin nun seit knapp zwei Jahren Projektleiterin bei einem Marktforschungsinstitut. Seit gut einem Jahr studiere ich zusätzlich berufsbegleitend Wirtschaftspsychologie.

Was macht Dir an dem Beruf des Marktforschers am meisten Spaß? Die immer wieder sehr abwechslungsreichen Projekte, die Möglichkeit, aktuelle Trends zu erforschen und die Meinung von unseren Mitmenschen zu verschiedensten Themen zu erfahren und zu erforschen.

Welche Vorteile siehst Du persönlich in dem Ausbildungsberuf gegenüber dem klassischen Einstieg in die Marktforschung über ein Studium der BWL, Soziologie o.ä.? Der Praxisbezug ist ein ganz anderer! Die Arbeit in einem Marktforschungsinstitut beinhaltet viele spezielle Fähigkeiten und Kenntnisse, die in einem Studium zu kurz kommen. Ein Studium lässt bei weitem keine solche Spezialisierung zu, wie sie in diesem Bereich nötig ist. Ich persönlich erlebe, dass wir FAMS uns deutlich schneller in einem neuen Institut einarbeiten können und so von Jobbeginn an effektiv und selbstständig mitarbeiten können. Zudem denke ich, dass FAMS genau das richtige Verbindungsteil bilden – oftmals arbeiten Menschen mit den verschiedensten beruflichen Hintergründen gemeinsam an einem Projekt, was bereichernd ist, aber auch mal herausfordernd sein kann. FAMS können hier die Brücke schlagen und die gemeinsame Projektarbeit fördern. Außerdem gefiel mir persönlich die gleichzeitige Arbeit in einem Institut in Verbindung mit der Berufsschule sehr gut.

Wem würdest du diese Ausbildung empfehlen und welche Voraussetzungen sollte man deiner Meinung nach mitbringen? Eigentlich würde ich die Ausbildung jedem empfehlen, der neugierig ist, Dinge kritisch hinterfragen kann und generell an aktuellen Trendthemen interessiert ist. Die Voraussetzungen sind: Spaß an Zahlen und Daten, eine systematische und strukturierte Arbeitsweise sowie die Fähigkeit, gut organisieren zu können.

Wie wurdest Du nach Deinem Abschluss als FAMS von Deinem Umfeld wahrgenommen? Die Rückmeldung von potenziellen Arbeitgebern war durchweg positiv. Es schien, als wollte jeder eine speziell für diesen Bereich ausgebildete Kraft haben, die quasi sofort aktiv mitarbeiten kann.

Was hat Dich nach Deiner Ausbildung am meisten im Berufsalltag überrascht? Am meisten hat mich der sehr unterschiedliche Grad an Digitalisierung, technischen Lösungen und der Organisation von Teams bei den verschiedenen Arbeitgebern überrascht. Was bei dem einen zur absoluten Grundausstattung gehörte, war bei dem anderen das ferne Traumbild.

Inwieweit fühltest Du Dich nach Abschluss der Ausbildung auf deine heutige Tätigkeit vorbereitet? Im Nachhinein betrachtet war ich perfekt vorbereitet.

Welchen Tipp würdest Du einem startenden FAMS mit auf den Weg geben? Nie die Neugier verlieren und auch mal die Zähne zusammenbeißen, wenn es schwieriger wird. Für das Praxisprojekt in der Berufsschule fand ich es besonders toll einen echten Auftraggeber zu haben – das macht das Ganze noch realer.

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Nie die Neugier verlieren und auch mal die Zähne zusammenbeißen

Würdest Du Dich wieder für diesen Ausbildungsgang entscheiden? Definitiv ja!

Was hast Du nach Deiner Ausbildung gemacht und was machst Du heute? Ich bin zurück in meine Heimatstadt gegangen und habe dort im Sales-Bereich eines großen Panel-Anbieters gearbeitet. Da mir Sales jedoch nicht besonders lag, habe ich noch einmal gewechselt und bin nun seit knapp zwei Jahren Projektleiterin bei einem Marktforschungsinstitut. Seit gut einem Jahr studiere ich zusätzlich berufsbegleitend Wirtschaftspsychologie.

Was macht Dir an dem Beruf des Marktforschers am meisten Spaß? Die immer wieder sehr abwechslungsreichen Projekte, die Möglichkeit, aktuelle Trends zu erforschen und die Meinung von unseren Mitmenschen zu verschiedensten Themen zu erfahren und zu erforschen.

Welche Vorteile siehst Du persönlich in dem Ausbildungsberuf gegenüber dem klassischen Einstieg in die Marktforschung über ein Studium der BWL, Soziologie o.ä.? Der Praxisbezug ist ein ganz anderer! Die Arbeit in einem Marktforschungsinstitut beinhaltet viele spezielle Fähigkeiten und Kenntnisse, die in einem Studium zu kurz kommen. Ein Studium lässt bei weitem keine solche Spezialisierung zu, wie sie in diesem Bereich nötig ist. Ich persönlich erlebe, dass wir FAMS uns deutlich schneller in einem neuen Institut einarbeiten können und so von Jobbeginn an effektiv und selbstständig mitarbeiten können. Zudem denke ich, dass FAMS genau das richtige Verbindungsteil bilden – oftmals arbeiten Menschen mit den verschiedensten beruflichen Hintergründen gemeinsam an einem Projekt, was bereichernd ist, aber auch mal herausfordernd sein kann. FAMS können hier die Brücke schlagen und die gemeinsame Projektarbeit fördern. Außerdem gefiel mir persönlich die gleichzeitige Arbeit in einem Institut in Verbindung mit der Berufsschule sehr gut.

Wem würdest du diese Ausbildung empfehlen und welche Voraussetzungen sollte man deiner Meinung nach mitbringen? Eigentlich würde ich die Ausbildung jedem empfehlen, der neugierig ist, Dinge kritisch hinterfragen kann und generell an aktuellen Trendthemen interessiert ist. Die Voraussetzungen sind: Spaß an Zahlen und Daten, eine systematische und strukturierte Arbeitsweise sowie die Fähigkeit, gut organisieren zu können.

Wie wurdest Du nach Deinem Abschluss als FAMS von Deinem Umfeld wahrgenommen? Die Rückmeldung von potenziellen Arbeitgebern war durchweg positiv. Es schien, als wollte jeder eine speziell für diesen Bereich ausgebildete Kraft haben, die quasi sofort aktiv mitarbeiten kann.

Was hat Dich nach Deiner Ausbildung am meisten im Berufsalltag überrascht? Am meisten hat mich der sehr unterschiedliche Grad an Digitalisierung, technischen Lösungen und der Organisation von Teams bei den verschiedenen Arbeitgebern überrascht. Was bei dem einen zur absoluten Grundausstattung gehörte, war bei dem anderen das ferne Traumbild.

Inwieweit fühltest Du Dich nach Abschluss der Ausbildung auf deine heutige Tätigkeit vorbereitet? Im Nachhinein betrachtet war ich perfekt vorbereitet.

Welchen Tipp würdest Du einem startenden FAMS mit auf den Weg geben? Nie die Neugier verlieren und auch mal die Zähne zusammenbeißen, wenn es schwieriger wird. Für das Praxisprojekt in der Berufsschule fand ich es besonders toll einen echten Auftraggeber zu haben – das macht das Ganze noch realer.
Future for FAMS
  • gegründet von Vertreter*innen des ADM, BVM, der Berufsschulen und langjährig berufstätigen Fachangestellten für Markt- und Sozialforschung (FAMS)
  • Ausbildung mit der Möglichkeit
    + für junge Leute direkt in die Marktforschungsbranche einzusteigen
    + für Institute die Chance, ihren qualifizierten Nachwuchs maßgeschneidert auszubilden
  • FAMS und Studierende der Markt- und Sozialforschung ergänzen sich optimal: Erwerben Letztere vor allem Kompetenzen in der wissenschaftlichen Beratung, in Konzeption und Analyse, werden FAMS primär operational und organisatorisch ausgebildet.
Weitere Informationen zur Ausbildung auf der Seite des ADM >> sowie auf der Seite des BVM >>
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