Future for FAMS

„Die Ausbildung öffnet dir viele Türen, auch außerhalb der MaFo-Szene“

   Artikel anhören
© Future of FAMS, pixabay
Annika Benner hat nach ihrer Ausbildung zur FAMS einen Job in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit angenommen. Inzwischen macht die 26-Jährige in Vollzeit ihren Master in „Gesundheit und Diversity in der Arbeit“. Ihr Weg führte sie also von der Marktforschung (MaFo) in den Bereich der Human Resources (HR).
Was hast Du nach Deiner Ausbildung gemacht und was machst Du heute? Nach meiner Ausbildung habe ich eine Vollzeitstelle im Bereich der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit angenommen und nebenher Wirtschaftspsychologie an der Hochschule für Ökonomie und Management FOM studiert. Im September letzten Jahres habe ich den Masterstudiengang „Gesundheit und Diversity in der Arbeit“ an der staatlichen Hochschule für Gesundheit in Bochum in Vollzeit begonnen.

Was macht Dir an dem Beruf des Marktforschers am meisten Spaß? Da ich nach meiner Ausbildung nicht mehr als Marktforscherin gearbeitet habe, kann ich die Frage nur schwer beantworten. Das Führen und Auswerten von qualitativen Studien hat mir während der Ausbildung und auch im Rahmen meiner akademischen Laufbahn jedoch am meisten Spaß gemacht.

Welche Vorteile siehst Du persönlich in dem Ausbildungsberuf gegenüber dem klassischen Einstieg in die Marktforschung über ein Studium der BWL, Soziologie o.ä.? Ganz klar die praktische Herangehensweise, die wir bereits früh in der Ausbildung lernen!

Wem würdest du diese Ausbildung empfehlen und welche Voraussetzungen sollte man deiner Meinung nach mitbringen? Ich empfehle die Ausbildung definitiv weiter. Auch wenn die Ausbildung nicht unbedingt bekannt ist, habe ich durchweg positive Reaktionen auf dem Arbeitsmarkt erfahren. Meiner Meinung nach sollte man flexibel sein, keine Scheu vor neuen Aufgaben und Herausforderungen haben und immer offen für neue Ideen und Herangehensweisen sein.

Würdest Du Dich nochmal für eine Ausbildung zur FAMS entscheiden? Ich finde es schade, dass der Beruf so heißt, wie er heißt. Dadurch hat man das Gefühl, sich unter dem Wert zu verkaufen.

Wie wurdest Du nach Deinem Abschluss als FAMS von Deinem Umfeld wahrgenommen? „Rufst du dann immer an und machst so nervige Umfragen oder stehst du in der Straße und nervst?“ Standardfrage, leider. Aber wenn man den Menschen erklärt hat, was man wirklich als FAMS so lernt, sind alle ganz interessiert!

Was hat Dich nach Deiner Ausbildung am meisten im Berufsalltag überrascht? Ich habe meine Ausbildung in einem ganz kleinen Unternehmen, mit weniger als zehn Mitarbeitenden, gemacht und musste stets flexibel sein. Das war spannend!

Inwieweit fühltest Du Dich nach Abschluss der Ausbildung auf deine heutige Tätigkeit vorbereitet? Auch wenn ich nicht als Marktforscherin gearbeitet habe und mich in Zukunft eher im HR sehe, habe ich durch die Ausbildung viele Methoden gelernt, die ich auch in anderen Bereichen und im Studium hervorragend anwenden kann.

Welchen Tipp würdest Du einem startenden FAMS mit auf den Weg geben? Lass dich nicht abschrecken von Kommentaren aus deinem Umfeld, die Ausbildung ist super und öffnet dir viele Türen, auch außerhalb der MaFo-Szene!
Future for FAMS
  • gegründet von Vertreter*innen des ADM, BVM, der Berufsschulen und langjährig berufstätigen Fachangestellten für Markt- und Sozialforschung (FAMS)
  • Ausbildung mit der Möglichkeit
    + für junge Leute direkt in die Marktforschungsbranche einzusteigen
    + für Institute die Chance, ihren qualifizierten Nachwuchs maßgeschneidert auszubilden
  • FAMS und Studierende der Markt- und Sozialforschung ergänzen sich optimal: Erwerben Letztere vor allem Kompetenzen in der wissenschaftlichen Beratung, in Konzeption und Analyse, werden FAMS primär operational und organisatorisch ausgebildet.
Weitere Informationen zur Ausbildung auf der Seite des ADM >> sowie auf der Seite des BVM >>
FAMS
© FAMS
    Ich habe die Datenschutzbestimmungen zur Kenntnis genommen und akzeptiere diese.
    stats