Finanzierungsmodelle

Survey Monkey geht an die Börse

Sheryl Sandberg ist im Board von Survey Monkey
© Facebook
Sheryl Sandberg ist im Board von Survey Monkey
Einer der ersten Anbieter von DIY-Umfragen will sich künftig über die Börse finanzieren. Das Unternehmen wird derzeit mit 2 Milliarden US-Dollar bewertet. Sheryl Sandberg will ihre Anteile spenden.

Der Anbieter von Umfragesoftware hat einen Antrag gestellt, an der Börse NASDAQ unter dem Symbol SVMK gelistet zu werden. Mit dem Börsengang will Survey Monkey 100 Millionen USD einsammeln. Das Unternehmen wurde zwar bereits 1999 gegründet, ist jedoch immer noch nicht profitabel. Im Jahr 2017 verzeichnete SurveyMonkey einen Nettoverlust von 24 Millionen US-Dollar bei einem Umsatz von 219 Millionen US-Dollar. Im ersten Halbjahr 2018 lag der Nettoverlust bereits bei 27,18 Millionen USD. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben 16 Millionen aktive Nutzer.

Laut der amerikanischen Presse wird das Unternehmen auf einen Wert von rund zwei Milliarden US-Dollar geschätzt. In mehreren Runden zur Eigenkapitalfinanzierung hat das Unternehmen rund 600 Millionen USD von Investoren bekommen.

Zum Board gehört Sheryl Sandberg, COO von Facebook. Ihr 2015 verstorbener Ehemann Dave Goldberg hatte das Unternehmen gegründet und war CEO. Sandberg sagte gegenüber der Presse, sie plane, ihre Survey Monkey Anteile bzw. den Erlös daraus an die Dave Goldberg Family Foundation zu spenden.




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