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„Wie geht es nach dem Abschluss weiter?“ – Diese Frage stellten sich Absolventen des Ausbildungsberufes „Fachangestellte/r für Markt- und Sozialforschung“ in Frankfurt am Main und führten daher eine deutschlandweite Alumni-Befragung durch.

Den Ausbildungsberuf „Fachangestellte/r für Markt- und Sozialforschung“(kurz FAMS) gibt es seit 2006. Allerdings sind die Ausbildungsstätten noch etwas begrenzt: So ist in Hessen Frankfurt der einzige Schulstandort. Während der dreijährigen Ausbildung lernen die Azubis praxisnah die Durchführung von Forschungsprojekten, die Konzeption von Fragebögen und die Durchführung von Basisauswertungen.



Da nur wenige Erfahrungsberichte von „FAMS“-Alumni existieren, kann es für manchen Absolventen schwierig sein, zu entschieden, wie es nach der Ausbildung weiter gehen soll. Um dies zu ändern, hat die Abschlussklasse der Stauffenbergschule in Frankfurt ehemalige Auszubildende online deutschlandweit ca. 200 Absolventen zu ihrer Ausbildung und ihrem beruflichen Werdegang befragt.

Dabei gaben mehr als die Hälfte an, mit der Ausbildung zufrieden gewesen zu sein; 74 Prozent der Befragten würden die Ausbildung sogar weiterempfehlen. Die Ausbildung konnte von 65 Prozent der Befragten in zweieinhalb Jahren beendet werden. Hierbei ließ sich beobachten, dass Auszubildende mit Fachhochschulreife die Ausbildung überwiegend schneller abschließen konnten als jene mit Realschulabschluss.
FAMS-Abolventen der Stauffenbergschule in Frankfurt
© Stadt Frankfurt
FAMS-Abolventen der Stauffenbergschule in Frankfurt
Die Ergebnisse zeigten außerdem, dass etwa 60 Prozent der Befragten nach ihrer Ausbildung von ihrem Ausbildungsbetrieb übernommen wurden. Von diesen Personen fingen zudem zwölf Prozent an, berufsbegleitend zu studieren, circa 20 Prozent verließen ihren Ausbildungsbetrieb und begannen ein Vollzeitstudium. Hier wurde meist ein Studiengang gewählt, der sich thematisch mit der Ausbildung überschnitt: So entschieden sich circa 30 Prozent  für einen sozialwissenschaftlichen Studiengang und 27 Prozent für eine wirtschaftlich orientierte Fachrichtung. Durch die Aufnahme eines Studiums erhoffte sich die Mehrheit eine Verbesserung der Aufstiegschancen.


Nach Abschluss des Projekts stellte die Abschlussklasse ihre Ergebnisse bei einem Ehemaligentreffen in Hamburg vor, was zu einem regen Austausch zwischen Berufsschülern, Lehrern und Ehemaligen führte. Die Chancen für ein berufliches Weiterkommen stehen zudem gut: Aktuell arbeiten knapp 60 Prozent der Befragten in der Marktforschung und 40 Prozent in der Sozialforschung.

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