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Betrüger bei Online-Umfragen entlarvt

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Ist der User wirklich da, wo er angibt zu sein?
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Ist der User wirklich da, wo er angibt zu sein?
Der 22-jährige Student mit 10.000 Euro Jahreseinkommen, der behauptet einen teuren Sportwagen zu besitzen, ist ja schon Legende. Aber Dynata oder besser gesagt die KI, die für Dynata arbeitet, entdeckt auch wesentlich perfidere Ungereimtheiten bei Befragungen, ob dies per Zufall geschah oder mit Vorsatz, bleibt erstmal außen vor.

Die eingesetzten Techniken verfolgen etwa mit wie vielen Devices ein Proband Fragen beantwortet und in welchen Ländern die Probanden sitzen und ob das konsistent mit einem „normalen Verhalten“ ist.

© p&a / dfvcg
Peter Müller-Lessmann, Director Panel Solutions and Allocation bei Dynata, betont dabei, dass die Wahrscheinlichkeit für Betrug bei Online-Umfragen eigentlich gering sei.

Aber gerade bei spitzen Zielgruppen, wo eine Erhebung nur wenige Befragte umfasst, kann dies den Studienerfolg beeinflussen. Die Künstliche Intelligenz delektiert also Unstimmigkeiten und löst dann automatisch Folgefragen aus. Vielleicht hat sich der Proband ja nur verklickt. Müller-Lessmann schließt mit einem Appell an die Branche. Mit einem Bild vom sterbenden Amazonas Regenwald im Hintergrund sagt er: Unsere Ressource, der Teilnehmer, verschwindet, wenn er irgendwo schlechte Erfahrungen macht. Er schlägt daher gemeinsam vereinbarte Best Practices und Kooperationen vor.
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