Ausblick 2019

Der Trend geht zu automatisierten Lösungen

Michael Müller, Regional General Manager Central Europe GfK, zu der Transformation des Unternehmens
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Michael Müller, Regional General Manager Central Europe GfK, zu der Transformation des Unternehmens
Michael Müller, GfK Regional General Manager für Central Europe, war 2018 vor allem mit der Umgestaltung des eigenen Unternehmens beschäftigt. Jetzt soll ein neues Produktangebot, den Anspruch eines technologiebasierten Datenanalytik-Unternehmen erfüllen.

Welches Thema/welche Themen haben Sie im Jahr 2018 am meisten beschäftigt? Mit der größten Transformation in unserer Unternehmensgeschichte machen wir uns derzeit fit für die Zukunft. Für GfK war im Jahr 2018 die Auswirkung der Digitalisierung auf die Geschäftsprozesse und Fragestellungen unserer Kunden das zentrale Thema. Wir gestalten unsere Produkte, Prozesse und unser Portfolio um, damit wir auch in Zukunft relevante Handlungsempfehlungen geben können. Ganze Industrien, Geschäftsprozesse und weite Teile des täglichen Lebens der Konsumenten sind bereits digitalisiert oder werden es bald sein. Hierdurch eröffnen sich neue Datenquellen für uns, aber es steigt auch das Bedürfnis nach Antworten in Echtzeit, um als Unternehmen sofort reagieren zu können. Hierfür arbeiten wir an automatisierten und integrierten Angeboten, von denen wir im Jahr 2018 bereits erste Lösungen vorstellen konnten.



Was haben Sie sich für das kommende Jahr 2019 vorgenommen?  Wir entwickeln uns von einem klassischen Marktforschungsunternehmen mit Fokus auf Datenlieferung hin zu einem technologiebasierten Datenanalytik-Unternehmen. Für das Jahr 2019 planen wir weitere Produktangebote, die diesen Anspruch erfüllen. Und wir werden weiter daran arbeiten, unsere internen Prozesse zu optimieren, um Innovationen noch schneller auf den Markt zu bringen.

Wenn Sie an die Herausforderungen der Branche denken, was bereitet Ihnen vor allem Kopfzerbrechen?  Wir müssen uns als Branche ständig selbst kritisch hinterfragen, wo wir weiterhin einen Mehrwert liefern können und wie wir der neuen Konkurrenz beispielsweise aus dem Technologiebereich aktiv begegnen können. Der Trend geht ganz klar hin zu automatisierten Lösungen, die unseren Kunden schneller wirklich handlungsrelevante Antworten liefert. Hierfür benötigen wir aber ganz neues Knowhow innerhalb unserer Branche und müssen für die Talente mit diesem Wissen attraktiv sein. Dies ist ein harter Wettbewerb in dem wir beweisen müssen, dass Marktforschung ungemein spannend ist.


Auf welche Chancen und Challenges freuen Sie sich besonders? Die zentralen Fragen unserer Kunden sind immer noch: Was hat der Konsument gekauft, wer hat gekauft und warum wurde gekauft oder eben nicht und darauf aufbauend: was muss ein Unternehmen tun, um erfolgreicher zu werden. Hier haben wir Jahrzehnte lange Erfahrung, wie wir aus Daten die richtigen Antworten ableiten können. Neu ist die Masse an Daten die mittlerweile zur Verfügung stehen und neu ist die Anforderung an die Geschwindigkeit, mit denen unsere Kunden die Antworten benötigen. Auf die Herausforderung, mit Hilfe von künstlicher Intelligenz die richtigen Antworten möglichst in Echtzeit liefern zu können, freue ich mich am meisten.

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