Aus MaritzCX wird InMoment

Marken sollen sich auf Schlüsselmomente konzentrieren

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Stephan Thun, Managing Director EMEA von InMoment
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Stephan Thun, Managing Director EMEA von InMoment
Der Name MaritzCX verschwindet und stattdessen wird die Marke „InMoment“ gelauncht. Stephan Thun, Managing Director EMEA von InMoment, erklärt im Gespräch mit planung&analyse, was diese Fusion bedeutet.
Herr Thun, Sie hatten MaritzCX gut im Bereich der Customer Experience etabliert. Jetzt verschwindet diese Marke, stattdessen firmieren Sie künftig als InMoment. Was wird unter dem neuen Namen besser? Mit MaritzCX und InMoment haben sich im Frühjahr zwei der globalen Marktführer im Bereich Customer Experience Management zusammengetan. Wir wollen zukünftig die Marke InMoment nutzen, weil der Markenname sehr gut vermittelt, wofür wir stehen: Marken dabei zu helfen, die wichtigen Momente in der Kundenbeziehung nicht nur zu verstehen, sondern aktiv für Kunde und Unternehmen zu gestalten. Unter der international etablierten, aber für Deutschland neuen Marke InMoment bieten wir auch weiterhin eine Kombination aus Software und Beratung durch Branchenexperten an. Wir wurden dafür jüngst als „CX Partner of the Year“ ausgezeichnet.


Worin unterscheidet sich denn die neue Plattform von Ihrer bisherigen? Wir haben das vergangene Jahr genutzt, um die Plattformen von MaritzCX und InMoment technologisch zusammenzuführen und haben die neueste Generation einer Software unter dem Namen “XI” gelauncht: XI steht dabei für Experience Improvement und zeigt den Fokus unserer Applikationen: Die Verbesserung von Kundenerlebnissen. Customer Experience ist traditionell sehr reaktiv. In den vergangenen Jahren haben sowohl InMoment als auch MaritzCX zusammen mit anderen Akteuren dazu beigetragen, dass sich die CX-Branche von der Messung von Kundenerfahrungen zum Customer Experience Management entwickelt hat. Experience Improvement ist der nächste große Evolutionsschritt. Es ist an der Zeit, dass Unternehmen Kundenbeschwerden nicht nur erfassen und beantworten, sondern auch Maßnahmen ergreifen, um sie zu reduzieren. Das gilt auch für Verbraucherpräferenzen: Nicht nur zu erfassen und darauf reagieren, sondern sie zu antizipieren. Schließlich sollten Unternehmen dabei helfen, eine kundenorientierte Kultur in ihrem gesamten Unternehmen zu fördern. Genau hier setzen wir mit der XI-Software an.

Ihre Kunden müssen sich nun also an eine ganz neue Plattform gewöhnen? Nein. Wir haben es geschafft, die Technologie so zusammenzuführen, dass Kunden zusätzliche Applikationen erhalten, auch wenn sie auf einer der bisherigen Plattformen bleiben wollen. Es gibt also „das Beste aus beiden Welten“: Die präferierte Bedienungsumgebung bei gleichzeitigem Zugang zu neuen Anwendungen. Aktuell haben wir in Europa über eine Million tägliche Nutzer unserer Software. 


Können Sie Beispiele der neuen oder veränderten Tools geben, die Sie jetzt im Angebot haben? Zu unserem wachsenden Portfolio gehört das automatisierte Management komplexer Daten. Damit können Kunden Daten aus unterschiedlichen Quellen einfach und schnell harmonisieren. Wir haben Tools zur prädiktiven Analytik, sodaß wir auch die Präferenzen von Kunden kennen, die gar nicht auf Befragungen antworten. Und mit XI Moments bieten wir eine App, die Kundenkommentare und Bildmaterial ähnlich wie Instagram überall nutzbar an alle Entscheider im Unternehmen verteilt. Darüber hinaus bieten wir viele weitere Lösungen für Benchmarking, Markenerfahrung sowie strategische Beratungslösungen an. 

Verändert sich auch Ihr Beratungsansatz? Parallel zu den technologischen Fortschritten haben wir auch unseren Beratungsansatz weiterentwickelt. Mit unserem Agil-First-Ansatz wollen wir den Kunden dabei helfen, mit dem schnellen Wandel von Markt und Branche Schritt zu halten. Am Ende wollen wir dafür sorgen, dass sich Top-Marken auf die Schlüsselmomente konzentrieren, die die Customer Experience und Employee Experience wirklich verbessern. Der Anspruch ist: Kunden- und Mitarbeiterverhalten zu antizipieren und für entsprechende Erlebnisse und Erfahrungen zu sorgen. Denn Verbesserung statt reiner Messung ist unser Maßstab.

Durch den Zusammenschluss entstehen Kosten – müssen Ihre Kunden jetzt mit steigenden Preisen rechnen? Nein. Auch in diesem Bereich können Kunden auf Stabilität in der Zusammenarbeit setzen. Durch unseren Zusammenschluss sind starke Synergien freigesetzt worden, die sich trotz höherer Leistungsstärke in einer praktisch unveränderten Preisstruktur niederschlagen.
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