ADM, ASI, BVM und DGOF

Soziale-Medien-Richtlinie wurde jetzt angepasst

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Die allgemein gültigen Richtlinien der Markt-, Meinungs- und Sozialforschung sind derzeit in Revision. Nun wurde auch die „Soziale-Medien-Richtlinie“ angepasst. Grund dafür sind die Digitalisierung der Branche und natürlich geänderte Datenschutzbestimmungen. Schließlich rückt Forschung mit Sozialen Medien auch immer populärer.
Die „Soziale-Medien-Richtlinie“ ist eine Richtlinie für Untersuchungen in den sozialen Medien und für Untersuchungen, bei denen soziale Medien zum Einsatz kommen. Als soziale Medien definiert die Richtlinie Plattformen, bei denen Nutzer und Nutzerinnen über digitale Kanäle kommunizieren und interaktiv Informationen sowie Medieninhalte austauschen. Also hauptsächlich Blogs, Foren, Communities und soziale Netzwerke.

Warum Änderungen?

Seit 2014 ist die „Soziale-Medien-Richtlinie“ Teil des Systems der Selbstregulierung der Markt-, Meinungs- und Sozialforschung in Deutschland. Mit dem Inkrafttreten der Europäischen Datenschutz-Grundverordnung mussten die Verbände diese Richtlinien für die Markt- und Sozialforschung anpassen.

So sehen die Änderungen aus

In der überarbeiteten Version der Richtlinie wurden vor allem der Umgang mit offenen und geschlossenen Bereiche sozialer Medien angepasst, sowie Qualitätskriterien konkretisiert. Auch den Abschnitt Urheber-, Verwertungs- und Markenrechte haben die Verbände an die aktuellen rechtlichen Entwicklungen angepasst.

Die aktuellen Richtlinien sind auf folgenden Webseiten einsehbar:
ADM Arbeitskreis Deutscher Markt- und Sozialforschungsinstitute
Arbeitsgemeinschaft Sozialwissenschaftlicher Institute
BVM Berufsverband Deutscher Markt- und Sozialforscher
Deutsche Gesellschaft für Online-Forschung – DGOF
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