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Verbund für Virtual Reality gegründet

Quelle: Serviceplan
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Die großen Player machen gemeinsame Sache bei Virtual Reality: Google, Samsung, Acer, Facebooks Oculus, HTC und Sony haben einen Verbund namens "Global Virtual Reality Association" (GVRA) gegründet, unter anderem um gemeinsame Standards zu schaffen.

Es sind die Dickschiffe der Tech-Branche, die in Kalifornien ihr ambitioniertes Vorhaben verkündet haben: Google, Samsung, Acer, Facebooks Oculus, HTC und Sony wollen ihre Kräfte in Sachen Virtual Reality bündeln und haben deshalb die GVRA ins Leben gerufen. "Das Ziel ist, weltweit eine verantwortungsvolle Entwicklung von VR zu fördern", heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung der teilnehmenden Unternehmen.

Die Mitglieder erklären sich dazu bereit, Entwicklungen und Musterlösungen mit den Wettbewerbern zu teilen sowie Forschung zu betreiben. Zudem werde die GVRA politischen Entscheidungsträgern, der Industrie und Konsumenten in Sachen VR beratend zur Seite stehen, heißt es.

Deutsche Unternehmen halten sich zwar mit der Entwicklung von Virtual-Reality-Anwendungen noch weitestgehend zurück, es herrscht jedoch Aufbruchstimmung - wenn auch auf niedrigem Niveau. Einer repräsentativen Umfrage des Digitalverbands Bitkom zufolge haben 40 Prozent der Unternehmen ihre Investitionen in digitale Technologien noch in diesem Jahr steigern wollen - unter anderem auch in VR. Zwei Prozent der befragten Unternehmen nutzen bislang VR-Anwendungen, nur etwa jede neunte Firma prüft derzeit die Einsatzmöglichkeiten. Weitaus beliebter ist der 3D-Druck, von denen etwa 40 Prozent der Unternehmen den Einsatz planen würden. ron/HORIZONT

Dieser Artikel erschien zuerst und in einer längeren Fassung auf HORIZONT


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