Studien der Woche

System1 / Kantar TNS / YouGov / Dcore / Bain / iconkids & youth

Nach dem turbulenten Fußball-WM-Auftakt richtet sich der Blick auf die WM-Sponsoren und die Werbespots zur WM. Außerdem geht es um IT-Sicherheit, sechs Digitaltypen, die Einstellung zum Auto und die modernen Väter.


DsiN-Sicherheitsindex 2018

Auffällig ist eine wachsende Kluft der IT-Sicherheitslage zwischen unterschiedlichen Verbrauchergruppen in Deutschland: Während die Gruppe der souveränen Nutzer mit Werten zwischen 68,5 Punkten und 71,7 inzwischen gut abschneidet, liegen über die Hälfte aller Onliner deutlich darunter: Fatalisten landen mit 50,8 Punkten nur geringfügig über dem kritischen Schwellenwert von 50 Indexpunkten. Außenstehende drohen mit 45,3 Punkten (2017: 49,4 Punkte) bei IT-Sicherheit abgehängt zu werden. Auch Gutgläubige sind mit 57,6 Punkten gefährdet.
Zur Studie der Initiative Deutschland sicher im Netz (DsiN) mit dem Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz und dem Studienpartner Kantar TNS >>



Fußball total! Marken bei der FIFA Weltmeisterschaft

Auch die offiziellen Sponsoren des Turniers hoffen, dass sich das Investment lohnt und ihre Marken am Ende als Champions dastehen. Große Chancen zu den Gewinnern des WM-Sponsorings zu gehören, haben die beiden chinesischen Elektronikhersteller Hisense und Vivo. Diese haben ein hohes Potenzial, ihre Markenbekanntheit in Deutschland auszubauen und sich prominenter zu positionieren. Gegenwärtig kennen 20 Prozent der Deutschen Hisense und 13 Prozent Vivo. Auch die Automobilhersteller Hyundai und Kia können vom WM-Sponsoring Impulse für Ihre Marke erwarten. Beim Thema Markenbekanntheit in der deutschen Bevölkerung liegen Kia (83 Prozent) und Hyundai (84 Prozent) gleichauf. Von den untersuchten Marken weist Adidas mit 68 Prozent die höchste Passung als WM-Sponsor auf.
Zur Studie von YouGov >>


Digitale Nutzung in Deutschland 2018

Bei der Analyse des digitalen Nutzungsverhaltens und der Einstellungen der Deutschen hinsichtlich der Digitalisierung des Alltags wurden sechs unterschiedliche Typen identifiziert. Die sechs Typen verorten die Internetnutzer im Spannungsverhältnis zwischen Alltagserleichterung und der gleichzeitigen Angst vor zunehmender Digitalisierung und einem möglichen Kontrollverlust: Die Digital Junkies sind always on, dennoch stehen sie der Veränderung kompetent kritisch gegenüber. Contact Seekers nutzen alle Möglichkeiten der digitalen Welt. Careful Consumers sind darauf fokussiert, auf ihre Daten zu achten. Content Producers sind Mitgestalter des Internets.  Conservative Users stehen der Digitalisierung offen gegenüber. Inexperienced Deniers lehnen die Technisierung ab und interessieren sich nicht für die neuen Entwicklungen.
Zur Studie von Dcore in Zusammenarbeit mit dem BVDW >>



Neue urbane Mobilität: Der Wandel erfolgt jetzt

Die Entscheidungskriterien für die Auswahl des Verkehrsmittels haben sich in den letzten fünf Jahren weiter verändert. Sicherheit, Flexibilität und Verfügbarkeit sind urbanen Mobilitätskunden am wichtigsten. Diese Ergebnisse gehen einher mit einem weiteren Imageverlust des Autos. Nur noch 29 Prozent der Befragten betrachten das Auto als Statussymbol. Das sind sieben Prozentpunkte weniger als 2013. Abhängig vom jeweiligen Zukunftsszenario sind 17 bis 34 Prozent der Autobesitzer in den vier untersuchten Ballungsräumen bereit, bei passenden Mobilitätsalternativen auf ein eigenes Fahrzeug zu verzichten.
Zur Studie von Bain & Company >>

Die modernen Väter

87 Prozent der befragten Kinder unter zwölf Jahren sagen, ihr Vater würde ihnen oft zeigen oder sagen, dass er sie lieb hat und 85 Prozent, dass er sich Zeit nimmt, wenn sie Fragen haben. 82 Prozent der Kinder geben an, er würde sie trösten und 79 Prozent, dass sie mit ihm über alles reden können. Und wo bringt sich der Vater zu Hause ein? Mehr oder weniger paritätisch geht es beim Wegbringen des Mülls, dem Transport des Kindes zu Veranstaltungen und beim Spielen mit dem Kind zu. Zunehmend hilft der Vater auch bei den Hausaufgaben (ist in 47 Prozent der Haushalte Muttersache, in fünf Prozent Angelegenheit der Väter, in immerhin 44 Prozent teilen es sich die Partner). Eindeutige Väterdomäne ist dagegen das Grillen. Dies lassen sich 69 Prozent von ihnen nicht aus der Hand nehmen.
Zur Studie von iconkids & youth international research >>

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