Studien der Woche

Kantar Millward Brown / Kvest / Nordlight Research / Ipsos /Nielsen

Milchprodukte am liebsten regional, nicht international
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Milchprodukte am liebsten regional, nicht international
Viel Werbung und viele nackte Tatsachen, wenige Elektroautokäufer und wenige UDS-Überzeugte - dagegen können sich die hiesigen Molkereien freuen: Ihre Produkte werden einfach gern gekauft.

 

Immer mehr Werbung an immer mehr Orten und auf immer mehr Screens. 81 Prozent der weltweit befragten Konsumenten geben an, dass die Werbemaßnahmen gegenüber dem Vorjahr gestiegen seien. Und durchschnittlich 69 Prozent heben hervor, dass Anzeigen immer aufdringlicher werden. Dieser Wert liegt in fast allen Ländern über der 50-Prozent-Marke – außer in China, Japan, Hongkong, Korea und Indonesien.
Zur Studie AdReaction Kantar Millward Brown >>

Doppelcover Der Spiegel: Auf Cover 1 war ein nackter Mann mit dem Titelthema „Männer, Frauen und alles andere“ platziert, auf Cover 2 eine unbekleidete Frau mit dem Titelthema  „Frauen, Männer und alles andere“. Hinsichtlich der Aufmerksamkeitswirkung schneidet der Cover-Mann mit 62 Prozent  besser ab als Cover-Frau mit 52 Prozent. Allerdings kommen beide Cover nicht wirklich gut an: Den Mann lehnen 54 Prozent der befragten Frauen und 55 Prozent der befragten Männer ab. Die Frau stößt bei 47 Prozent der befragten Frauen und 31 Prozent der Männer auf Ablehnung.
Zur Studie von Kvest >>




Interesse an Elektroautos? 66 Prozent der Befragten in Deutschland sind an Elektroautos interessiert; 20 Prozent davon wollen sich hierzu weiter informieren und zwei Prozent werden sich bald eines kaufen. Ein Hybrid-Auto steht bei vier Prozent auf dem Einkaufszettel. Von der Art der Lebensführung betrachtet, kommen die Interessenten – in Anlehnung an die Typologie von Otte – vermehrt aus dem liberal-gehobenen („Bildungsbürgertum“) und konservativ-gehobenen („Besitzbürgertum“) Niveau, aus der „Avantgarde“ (Reflexive wie Hedonisten) sowie aus der Gruppe der „Aufstiegsorientierten“.
Zum „Trendmonitor Deutschland“ von Nordlight Research >>


Unfalldatenspeicher in der Diskussion. 42 Prozent der Befragten sind gegen den verpflichtenden Einbau von Unfalldatenspeicher (UDS) in Autos. Die Befürworter des Einbaus sehen als Hauptvorteile, dass der UDS zur besseren Analyse von Unfällen beiträgt (85 Prozent), die Klärung der Schuldfrage erleichtert (81 Prozent), Erkenntnisse für die Unfallforschung liefert (66 Prozent) und das Verhalten der Verkehrsteilnehmer positiv beeinflussen kann (61 Prozent). Die Gegner befürchten in erster Linie eine Verletzung des Datenschutzes (69 Prozent) sowie technische Manipulationsmöglichkeiten (39 Prozent).
Zur Studie von Ipsos im Auftrag des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) >>

Auf der Einkaufsliste. Bei den meisten Waren des täglichen Bedarfs spielen Ländergrenzen für deutsche Verbraucher kaum noch eine Rolle – mit Ausnahmen: Ganz oben auf der Liste der Produkte, die die Deutschen am liebsten von nationalen Herstellern kaufen, sind Frische-Produkte wie Käse, Butter oder Milch (61 Prozent). Platz zwei belegt Mineralwasser mit 33 Prozent, gefolgt von tiefgekühltem Fleisch und Meeresfrüchten (23 Prozent).  
Zur Studie Global Brand Origin von Nielsen >>

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