Studien der Woche

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Nach dem Hype um die ersten KitKat Ruby-Riegel in Japan und Korea Anfang des Jahres können können wir in Europa ab Mai den neue Kreation testen.
© Nestlé Deutschland AG
Nach dem Hype um die ersten KitKat Ruby-Riegel in Japan und Korea Anfang des Jahres können können wir in Europa ab Mai den neue Kreation testen.
Neben Erhebungen zur Verbraucherstimmung in Europa und zu gesellschaftlichen Trends geht es in dieser Woche um Social Media, Einkaufen ohne Verpackung und um die neue rosarote Schokolade von Nestlé.


Mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede

Trotz abnehmender Toleranz und zunehmender Spaltung, glauben die Menschen in den 27 befragten Ländern mehrheitlich (65 Prozent), dass Menschen auf der ganzen Welt mehr Dinge gemeinsam haben, als Dinge, die sie unterscheiden. In Deutschland teilen 61 Prozent diese Meinung, die höchste Zustimmung gibt es in Russland und Serbien (je 81 Prozent). Japan (35 Prozent), Ungarn (48 Prozent) und Südkorea sind pessimistischer eingestellt (49 Prozent).
Zur Ipsos-Studie im Auftrag der BBC >>



Vermeidung von Verpackung

71 Prozent der Befragten sind begeistert vom Konzept des Unverpackt-Ladens. Dort eingekauft haben bisher allerdings nur acht Prozent. Dass durch einen solchen Einkauf Verpackungen vermieden werden können, gefällt 73 Prozent und 72 Prozent nennen das Thema Umweltschutz als Grund. Immerhin 27 Prozent gefällt die Vorstellung davon, sich individuelle Zusammenstellungen kaufen zu können, die es sonst nicht im Handel gibt. Ein eher geringerer Teil, 17 Prozent der potenziellen Kunden, gibt an, durch den  Einkauf in einem solchen Geschäft keine Großkonzerne unterstützen zu wollen. 
Zur Studie von Splendid-Research >>

Konsumstimmung in Europa

Die Stimmung der europäischen Verbraucher entwickelte sich im ersten Quartal 2018 etwas weniger optimistisch als am Ende des Vorjahres. Länder, die 2017 starke Zuwächse verzeichnen konnten, mussten nun deutlich Punkte abgeben. Im Durchschnitt aller EU-Länder sank die Konjunkturerwartung im März 2018 auf 15 Punkte. Das sind zwei Zähler weniger als im Dezember 2017. Vor allem in Frankreich und Österreich scheint die Euphorie nach den Wahlen vorerst gebremst. Deutlich positiver schätzten die Verbraucher in Tschechien und Belgien die wirtschaftliche Entwicklung ihrer Länder ein.
Zum GfK Konsumklima >>



Schokolade in rosarot

„Ruby“, eine Kreation des Schweizer Schokoladenhersteller Barry Callebaut, wird aus der gleichnamigen Kakaobohne hergestellt und zeichnet sich durch eine rosa Farbe sowie einen fruchtigen Geschmack aus. Ab Mai gibt es „KitKat Ruby“ von Nestlé auch in Deutschland. Vielleicht sollte Nestlé auf die Nennung des Unternehmens verzichten: Denn ohne Nennung geben knapp zwei Drittel der Befragten dem „KitKat“-Riegel im Laden eine Chance, bei expliziter Nennung des Herstellers sind es nur mehr 44 Prozent. Der negative Imagetransfer zeigt sich besonders deutlich bei den Frauen: Schließen lediglich vier Prozent der weiblichen Befragten einen Kauf von „KitKat Ruby“ von vornherein aus, schnellt dieser Wert bei Namensnennung von Nestlé auf 26 Prozent hoch.
Zur kvest Concept Studie von EarsandEyes >>

Social Media im Job

48 Prozent der erwerbstätigen Deutschen mit Internet-Zugang nutzen Facebook, Twitter, Xing, YouTube und Co. beruflich. Auf der anderen Seite stehen zum einen 42 Prozent der erwerbstätigen Onliner, die Social Media zwar privat, aber nicht beruflich einsetzen. Darin eingeschlossen sind 13 Prozent, die im Job komplett ohne Internet auskommen. Lediglich jeder zehnte nutzt Soziale Medien weder beruflich noch privat.
Zum Social-Media-Atlas von Faktenkontor und Toluna >>

Auf Instagram zum Schauen

Knapp 90 Prozent der 14- bis 19-Jährigen nutzen Instagram; aber auch bei der älteren Generation ist die App angekommen: 40 Prozent der 40- bis 49-Jährigen geben an, Instagram zu verwenden. Allerdings posten nur 28 Prozent der Befragten selbst Bilder und Stories in der App. Hier ist die jüngste Generation mit 54 Prozent am aktivsten. 72 Prozent der Befragten schauen sich Bilder und Videos von anderen Usern an, statt selbst Inhalte zu posten. Dabei sind vor allem Posts von Freunden, Bekannten oder Prominenten beliebt (45 Prozent). Rund ein Drittel (30 Prozent) der Befragten möchte auf Instagram unterhalten werden und knapp jeder Vierte (24 Prozent) findet in der App Inspiration zu Lieblingsthemen und Trends.
Zur GfK-Umfrage im Auftrag von Greven Medien >>

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