Studien der Woche

Bitkom / Nordlight Research / Google / Prophet / YouGov / Ipsos

Smart-Home-Produkte faszinieren zwar, werden aber nicht gekauft. Misstrauen bei Volkswagen und Facebook. Was bedeutet Essen für uns? Was leistet das Smartphone? Und aktuell machen Brasilien, Deutschland, Argentinien und Spanien den Titel unter sich aus.
Smart-Home noch nicht zu Hause

Mehr als jeder zweite Bundesbürger interessiert sich für Smart-Home-Produkte. Kaufen wollen diese aber weiterhin erst wenige - je nach Produktgruppe wollen sich neun bis 13 Prozent der Bundesbürger zunächst einmal genauer zu Smart-Home-Lösungen informieren. Eine Kaufabsicht für die nächsten sechs Monate äußern ein bis drei Prozent. Bereits tatsächlich genutzt werden Smart-Home-Produkte aktuell von jeweils zwei bis vier Prozent der Deutschen (Haushalte mit Internetanschluss). Das stärkste Verbraucherinteresse wecken intelligente Heizungslösungen, Assistenzsysteme für ältere Personen, per App fernsteuerbare Alarmsysteme und als Multimediastation nutzbare Fernseher. Auf vergleichsweise geringeres Grundinteresse stoßen vernetzte Haushaltsgeräte und Einrichtungsgegenstände – inklusive der Sprachlautsprecher von Amazon, Google, Apple & Co.
Zum Trendmonitor Deutschland von Nordlight Research >>


– wenn es um Volkswagen und Facebook geht. 84 Prozent der Deutschen sind mit der Aufarbeitung des Dieselskandals durch Volkswagen unzufrieden und monieren, dass ihnen unklar sei für welchen höheren Zweck („Purpose“) die Führung des Konzerns gegenüber der Gesellschaft eintritt. Ebenso misstrauisch steht die große Mehrheit dem US-Konzern Facebook und den Folgen des Datenskandals gegenüber: 80 Prozent der Bundesbürger beklagen, dass ihnen unklar sei für welchen „Purpose“ die Plattform stehe und welche ethischen Werte die Führung und das Management um Gründer Mark Zuckerberg verfolgten.
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Gemeinsame Mahlzeiten

Für 58 Prozent der Befragten in Deutschland ist Essen ein wichtiger Teil des Lebens, für zwölf Prozent ist es sogar der Wichtigste. Der Konsum von Fertiggerichten hat sich im letzten Jahr reduziert, der Trend geht zum selber kochen. Besonders das gemeinsame Essen ist den Deutschen wichtig. 79 Prozent essen zu Hause in der Regel gemeinsam mit der Familie. Junge Leute gehen außerdem gerne und häufig außer Haus essen, fast die Hälfte der 18- bis 24-Jährigen mindestens einmal die Woche (48 Prozent). Der Konsum von Take-Away Essen wird hingegen von nur 16 Prozent mindestens einmal in der Woche genutzt, besonders wenig von Älteren (sieben Prozent).
Zur Studie „Food & Health 2018“ von YouGov >>


Wahre Leidenschaft

Für viele Menschen geht ihre Fußballleidenschaft sogar so weit, dass sie bereits einkalkulieren, bei der Arbeit oder in der Schule zu fehlen, um bestimmte Spiele der FIFA-Weltmeisterschaft 2018 sehen zu können. Global gesehen geben 24 Prozent an, während des Turniers vermutlich oder sogar definitiv Arbeit oder Schule zu verpassen. Am höchsten ist diese Quote in Indien (51 Prozent), in Deutschland 16 Prozent. Allerdings vermuten 54 Prozent weltweit Korruption im Vorfeld des sportlichen Großereignisses. In Deutschland glauben nur 38 Prozent, dass alles mit rechten Dingen zu gegangen ist. In Großbritannien liegt dieser Anteil bei 80 Prozent. Am positivsten äußern sich diesbezüglich die Menschen in Indien und China, hier meinen etwa drei Viertel (78 und 71 Prozent) aller Umfrageteilnehmer, es habe keinerlei Korruption gegeben.
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