Studien der Woche

Bitkom / Dentsu Aegis Resolutions & Screenforce / HubSpot / Ipsos

Mit Videos den Verbraucher erreichen
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Mit Videos den Verbraucher erreichen
Der Verbraucher hat einige Wünsche, wenn es um ein erfolgreiches Einkaufserlebnis geht.  Am besten zu erreichen, ist er derzeit  mit bewegten Bildern. Online ist zwar vieles möglich, aber manches wird lieber persönlich vor Ort geregelt.

Einkaufen der Zukunft

Befragt nach ihren Wünschen beim Einkaufen im Geschäft, antworteten 46 Prozent aller Befragten, dass sie sich die Lieferung von im Laden gekaufter Ware direkt nach Hause wünschen würden. Mehr als jeder Siebte (18 Prozent) würde beim Einkauf im Geschäft außerdem gerne auf Tablet-PCs in Umkleidekabinen zurückgreifen, über die man beispielsweise Kleidungsstücke aus dem Verkaufsraum anfordern kann; bei den 14- bis 29-Jährigen sind dies 30 Prozent. 25 Prozent in dieser Altersgruppe hätte gerne Virtual-Reality- oder Augmented-Reality-Brillen, um Gegenstände in das eigene Zuhause zu projizieren (Gesamt: 14 Prozent).
Zur Bitkom-Studie „Online-Shopping beliebter als Einkaufen im Laden“ >>

TV - das universelle Werbemedium

TV-Werbung stimuliert wie kein anderes Medium die Online-Suche. Mit 17,2 Prozent hat TV den mit Abstand stärksten direkten Einfluss auf das Suchvolumen der Marken im Internet. Die Online-Suche wird aber auch von den indirekten Wirkungsindikatoren wie Brand Awareness und Consideration getrieben, die wiederum vorab von TV beeinflusst wurden. Dieser indirekte Wirkungsbeitrag liegt bei 2,8 Prozent, ebenfalls der höchste Wert. Der gesamte Media-Effekt von TV auf die Online-Suche liegt damit bei 20 Prozent.
Zur Studie von Dentsu Aegis Resolutions und Screenforce „Branding als Basis für Performance: Kauf! Mich! Später!“ >>




Videos angesagt

71 Prozent der Umfrageteilnehmer aus Deutschland, USA, Mexiko und Kolumbien gaben an, dass sie online mehr Videos konsumieren als noch vor einem Jahr. Und 53 Prozent gaben an, dass sie sich mehr Videoinhalte wünschen. Bei den Online-Portalen und Streaming-Diensten führt YouTube mit 83 Prozent das Wettbewerberfeld deutlich an. Facebook rangiert auf Platz zwei mit 67 Prozent. In Deutschland ist der Abstand zwischen beiden Plattformen mit 80 zu 51 Prozent noch deutlicher. Erst an dritter Position der beliebtesten Video-Portale folgt im internationalen Vergleich der Streaming-Dienst Netflix (39 Prozent), auf den mehr als doppelt so viele Prozentpunkte entfallen wie auf Amazon Video (18 Prozent). Aber in Deutschland sieht das anders aus: Hier liegt Amazon Video mit 21 Prozent auf dem dritten Platz vor Netflix mit 18 Prozent.
Zum Report „The Future of Content Marketing“ von HubSpot >>



Persönlich aufs Amt

69 Prozent der Befragten in Deutschland haben in den letzten zwölf Monaten Angelegenheiten bei Behörden oder öffentlichen Verwaltungen erledigt. Dabei waren 55 Prozent persönlich vor Ort, 14 Prozent bedienten sich des Postwegs, 12 Prozent wählten den elektronischen Postweg und nur zehn Prozent nutzten das Internet und neun Prozent das Telefon.
Zur Studie von Ipsos „Von wegen digital“ >>

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