Studien der Woche

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Die neue EU-Datenschutzgrundverordnung ist jetzt Inkraft getreten
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Die neue EU-Datenschutzgrundverordnung ist jetzt Inkraft getreten
Den Themen Datenschutz und Künstliche Intelligenz kann mal derzeit nicht entkommen. Insbesondere die Digital Natives stehen dabei im Mittelpunkt - auch wenn es um Erziehungsfragen geht. Außerdem geht es noch um Apps, Supermärkte und die Konsumstimmung im Land.

Hürden durch Datenschutzauflagen

sehen 63 Prozent der mehr als 600 befragten Unternehmen in Deutschland (63 Prozent). Mit 80 Prozent empfindet insbesondere der Handel Datenschutzanforderungen als Hindernis beim Einsatz neuer Technologien. Mit 57 Prozent ist der Datenschutz auch in der Industrie die meistgenannte Hürde, im Dienstleistungssektor sind für mehr als die Hälfte (53 Prozent) der Unternehmen Datenschutzanforderungen problematisch, wenn neue Technologien zum Einsatz kommen sollen.
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Abmelden ist keine Option

65 Prozent der Befragten 14- bis 19-Jährigen halten das Thema Datenschutz für sich persönlich für wichtig. Über ein Drittel (38 Prozent) stimmt den Nutzungsbedingungen zu, ohne die Änderungen zu lesen, und weitere 16 Prozent stimmen ohne zu lesen zu, da sie dem Dienst vertrauen. Jeder fünfte Befragte (21 Prozent) liest die Anpassungen, bevor er zustimmt. Jeder Siebte (14 Prozent) gibt an, er klicke sie einfach weg. 84 Prozent der „Digital Natives“ weiß, dass Apps und Internetseiten Zugriff auf ihre persönlichen Daten haben und diese speichern. Mehr als zehn Prozent der Jugendlichen sagen, es sei ihnen egal, da sie nichts zu verbergen hätten.
Zur Datenschutz-Jugendstudie von Bravo und YouGov >>

Die größten selbstständigen Kaufleute

der Republik trotzen den Discountern und stoßen in neue Umsatzdimensionen.
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Künstliche Intelligenz als Kreativitätskiller

Mit 63 Prozent sind mit meisten über eine fehlende „menschlichen Komponente“ besorgt. 55 Prozent befürchten sinkende Löhnen für menschliche Arbeit, 41 Prozent befürchten den Verlust ihres eigenen Arbeitsplatzes, 39 Prozent meinen, KI mache individuelle, kreative oder außergewöhnliche Lösungen für Aufgaben unmöglich. Zudem ist die Angst vor Künstlicher Intelligenz am Arbeitsplatz umso ausgeprägter, je jünger die Arbeitnehmer sind. 56 Prozent der Arbeitnehmer zwischen 18 und 29 Jahren sind in Sorge um die Veränderungen des Arbeitslebens durch KI; bei den 40- bis 49-Jährigen sind das noch 48 Prozent.
Zur Studie „Künstliche Intelligenz am Arbeitsplatz 2018“ des IMWF Instituts für Management- und Wirtschaftsforschung und Toluna >>

Noch herrscht Gelassenheit

Die Aufkündigung des Atomabkommens mit dem Iran durch den amerikanischen Präsidenten hat die Stimmung der Konsumenten nicht sonderlich beeinträchtigt. Die Konjunktur- und Einkommensaussichten zeigen sich im Mai auf gutem Niveau stabil, während die Kauflaune etwas weniger euphorisch ist. Als Konsequenz verzeichnet das GfK-Konsumklima minimale Einbußen. Allerdings zeigt der Verlauf des Indikators seit Anfang des Jahres, dass nach Einschätzung der Konsumenten die wirtschaftliche Dynamik in Deutschland etwas nachlassen könnte.
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Die größte Nutzer-Gruppe von Apps

sind die 14- bis 29-Jährigen mit 97,0 Prozent, bei den über 60-jährigen Befragten sind es immerhin noch 61,6 Prozent, die Apps nutzen. Klarer Sieger sind mit 92,6 Prozent so genannte Messenger-Apps, mit denen man zum Beispiel Sprachnachrichten oder Bilder verschicken kann. An zweiter Stelle in der Beliebtheitsskala (86,0 Prozent) stehen Service-Apps, beispielsweise für Wettervorhersagen oder mit Reise- oder Restaurant-Tipps. 95,7 Prozent setzen dabei auf kostenfreie Angebote oder nutzen vorinstallierte Programme, die schon auf dem Gerät waren (74,6 Prozent). Mit 30,1 Prozent ist nur jeder Dritte bereit, Geld für Apps auszugeben.
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Bei der Erziehung

künftiger Generationen geht es den Befragten in Deutschland eher um konservative Werte wie Respekt (62 Prozent), Anstand (58 Prozent), Disziplin (53 Prozent), Fleiß (52 Prozent) und Pflichtbewusstsein (51 Prozent) eine ebenso wichtige Rolle spielen sollten wie die eher liberalen Werte eines sozialen Miteinanders Ehrlichkeit (74 Prozent), Freundlichkeit (59 Prozent), Toleranz (46 Prozent), Teamfähigkeit (45 Prozent) oder Kontaktfähigkeit (44 Prozent). Die 14- bis 24-Jährigen würden, hätten sie heute ein Kind zu erziehen, besonderen Wert auf Selbstständigkeit (64 Prozent – übrige Bevölkerung: 59 Prozent) legen. Auch Durchsetzungsvermögen (61 Prozent - übrige: 49 Prozent) und Teamfähigkeit (55 Prozent - übrige: 45 Prozent) spielen eine deutlich größere Rolle als Erziehungsziel bei den Teens und Twens.
Umfrage von Ipsos in Zusammenarbeit mit Zukunftsforscher Opaschowski >>




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