Studien der Woche

Appinio / System1 Research / Territory Besteller & Research Now / Nordlight Research / Bitkom / Dialego / Nielsen / Ipsos

Emojis sind überall – doch für was stehen sie? Appinio hat nachgefragt: 46 Prozent waren zwischen 14 und 17 Jahre alt, 37 Prozent zwischen 18 und 24 Jahre, elf Prozent zwischen 25 und 34 Jahre und sechs Prozent 35+.
Appinio
Emojis sind überall – doch für was stehen sie? Appinio hat nachgefragt: 46 Prozent waren zwischen 14 und 17 Jahre alt, 37 Prozent zwischen 18 und 24 Jahre, elf Prozent zwischen 25 und 34 Jahre und sechs Prozent 35+.
Das richtige Emoji zu wählen, führt nicht nur in der privaten Kommunikation zu Erfolg. Auch in der Werbewirkung dürfen die Emotionen nicht außer Acht gelassen werden. Des Weiteren geht es ums Shopping, Ernährungstypen und falsche Einschätzungen.

Emojis 

Bei der Masse an Emojis kann es durchaus zu Missverständnissen kommen. Den Befragten wurden elf besonders unklare Emojis vorgelegt; abgeglichen wurden die Antworten mit Emojipedia - dem offiziellen Emoji-Lexikon.
Zur Studie von Appinio >>




Anna von Saturn

Der Saturn-Werbespot mit dem Namen „Anna“ ist hoch emotional. Aber nicht alle reagieren positiv auf diesen Spot. Denn um eine positive Reaktion beim potenziellen Kunden hervorzurufen, sollte sich die Emotion am Ende des Films in Freude umwandeln. Bei „Anna“ sind es lediglich 22 Prozent der Befragten, die Freude empfinden; dagegen sind 35 Prozent der Teilnehmer traurig. Der Spot löst dabei eine Vielzahl unterschiedlicher Arten von Traurigkeiten aus. 28 Prozent empfinden Empathie und sind ergriffen. Allerdings fühlen auch 15 Prozent Einsamkeit und 13 Prozent sogar Leid, wenn sie die Werbung sehen, da sie möglicherweise auch an ihr eigenes Erlebtes erinnert werden.
Zur Studie von System1 Research >>



Amazon

70 Prozent der befragten Marketing-Entscheider aus dem Retail-Bereich sehen in dem globalen Versandhändler einen ernstzunehmenden Konkurrenten bzw. den (zukünftigen) Hauptkonkurrenten. Dazu kommt, dass 40 Prozent der Befragten angeben, sie hätten keine Strategie zur Digitalisierung ihrer Filialen. Zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren im Kampf gegen Amazon & Co. zählen sie dabei neben dem Ausbau der Regionalität ihrer Produkte (46 Prozent), das Angebot besonderer Services (44 Prozent) und die Stärkung der Eigenmarke (34 Prozent).
Zur Studie von Territory Besteller in Kooperation mit Research Now >>

Bezahlmethoden

28 Prozent der Befragten zahlen im Alltag bereits überwiegend bargeldlos, auch jenseits von Online-Käufen. Vor zwei Jahren lag dieser Wert erst bei 21 Prozent. Gleichwohl bleibt die große Mehrheit der Deutschen dem Bargeld treu, und interessiert sich wenig für innovative Bezahlverfahren. Die neuen Verfahren zum kontaktlosen Bezahlen mit Karte (Tätigen kleinerer Einkäufe bis 25 Euro ohne Unterschrift/PIN) werden bisher erst von unter zehn Prozent der Konsumenten genutzt. Auch das mobile Bezahlen via Smartphone und Wallet App hat in der Breite der Bevölkerung einen schweren Stand.
Zum „Trendmonitor Finanzdienstleistungen“ von Nordlight Research >>

Smartphone-Shopping

2014 waren es gerade 20 Prozent, die mit dem Handy online bestellten, mittlerweile sind es 46 Prozent. Neun von zehn Smartphone-Shoppern holen sich mit ihrem mobilen Begleiter zumindest gelegentlich Kaufanregungen oder recherchieren zu einem Produkt (93 Prozent). 87 Prozent vergleichen per Smartphone Preise, 84 Prozent lesen regelmäßig oder manchmal Bewertungen. Allerdings haben auch schon 79 Prozent den Kauf abgebrochen: schlechte Internetverbindung (49 Prozent), Schwierigkeiten beim Bezahlvorgang (43 Prozent), eine wenig nutzerfreundliche Webseite (42 Prozent) oder ein Fehler auf der Webseite (32 Prozent).
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Weihnachtsgeschenke

Auch in diesem Jahr wird wieder reich beschert. Nur jeder Sechste verzichtet auf Weihnachtsgeschenke, während mit 83 Prozent die weite Mehrheit ganz selbstverständlich auf Geschenkesuche geht und seinen Liebsten unter dem Tannenbaum mit einem Präsent begegnet. Dabei beschenkt jeder Deutscher im Schnitt sechs Personen. Das Budget liegt im mittleren Bereich: 41 Prozent kaufen Geschenke im Gesamtwert von 100 bis 249 Euro, jeder Vierte gibt sogar bis zu 500 Euro aus.
Zur Dialego-Studie >>

Ernährung

84 Prozent der Deutschen achten bewusst auf ihre Ernährung und gehören damit zu den Bewussten Essern, nur 16 Prozent sind unbekümmert und machen sich vergleichsweise wenig Gedanken. Der häufigste Ernährungstyp in Deutschland ist der „Engagierte“ (27 Prozent). Am zweithäufigsten ist die Gruppe der Pragmatiker, die 22 Prozent ausmachen. Den dritten Platz belegen mit 16 Prozent die Unbekümmerten. Insgesamt konnten sieben Ernährungstypen festgestellt werden.
Zur Food-Studie von Nielsen >>

Facebook

Jeder ist bei Facebook  – zumindest ist das der Eindruck der Deutschen. Ihrer Meinung nach müssten 72 Prozent ihrer Mitmenschen einen Account bei Facebook haben. Tatsächlich sind es nur 34 Prozent. Auch weltweit wurde die Anzahl der Mitmenschen, die einen Facebook-Account haben, überschätzt. In Indien gaben die Befragten an, dass rund 64 Prozent der Inder über 13 Jahren Mitglied bei dem sozialen Netzwerk wären. In der Realität haben allerdings nur acht Prozent einen Zugang. In Italien betrug der Unterschied zwischen Schätzung und Realität 33 Prozent (76 vs. 43 Prozent).
Zum Ipsos „Misperception Index“ >>

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