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Stichtag 31. Mai uninteressant

© Thorben Wengert/ PIXELIO
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Obwohl die Frist am 31. Mai abläuft, haben erst knapp 32% der Deutschen ihre Steuererklärung gemacht. 30% wollen dieses Jahr gar keine einreichen oder überlegen noch. Häufigster Grund für die Zurückhaltung: Jeder Dritte glaubt, dass sich eine Einkommensteuererklärung für ihn nicht lohnt.
 
Der Verzicht auf die Steuererklärung ist in vielen Fällen mit Unwissenheit begründet: Jeder siebte Befragte (14%) kennt sich nach eigenen Angaben zu wenig mit der Materie aus. Knapp 28% der Deutschen wissen beispielsweise nicht einmal, dass sie für die Veranlagung von Kapitalerträgen bestimmte Unterlagen von ihrer Bank benötigen. Von den Kreditinstituten können sie diesbezüglich jedoch wenig Unterstützung erwarten: 76% der Befragten wurden nach eigenen Angaben nicht von ihrem Bankberater informiert, welche Unterlagen sie für die Steuererklärung benötigen. Dabei hätte knapp jeder Dritte (32%) entsprechende Tipps hilfreich gefunden.
 
Ein ähnliches Bild zeigt sich auch im Bereich Versicherung. Dieses Jahr sind erstmals der Beitrag zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung sowie der Zusatzbeitrag als Sonderausgabe von der Steuer absetzbar. 35% der Deutschen wissen darüber allerdings nicht Bescheid.
 
Dies ergibt eine repräsentative Umfrage der Beratungsgesellschaft Faktenkontor und des Marktforschers Toluna unter 1.000 Bundesbürgern.


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