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Opel-Entscheidung hat kaum Einfluss auf Wahlausgang

Der Ausgang des seit Wochen die Schlagzeilen beherrschen den Bieterwettbewerbs zwischen dem austrokanadisch-russischen Konsortium Magna/Sberbank und der belgischen Industrie-Holding RHJ International um Opel wird kaum Einfluss auf das Ergebnis der Bundestagswahl am 27. September haben. 86,2 % sagen, dass die Opel-Entscheidung keinerlei Einfluss auf ihre Wahlentscheidung haben wird, während nur 9,8 % angeben, dass sie dieses Thema bei ihrer Entscheidung berücksichtigen werden. Das entscheidendste Kriterium wird hierbei wiederum die Höhe der Belastung der Staatskasse sein. 77,3 % der Befragten sagten, dass sie die den Steuerzahler am wenigsten belastende Lösung vorziehen, lediglich für 16,8 % spielt dies keine entscheidende Rolle. Wesentlich ausgewogener waren die Antworten auf die Frage, ob das Bieterverfahren für Opel vor oder nach der Bundestagswahl abgeschlossen werden sollte. 43,8 % waren für eine Entscheidung vor der Wahl, 43,0 % votierten für eine Entscheidung nach dem 27. September, während 13,2 % zu diesem Thema keine Angaben machten. Ähnlich das Bild bei der Meinung, welcher Investor das Rennen machen sollte: 38,3 % votierten für Magna/Sberbank, 37,6 % für RHJ International. Das sind die Ergebnisse einer am 5. und 6. August von Usuma durchgeführten repräsentativen Umfrage unter 1008 Personen ab 18 Jahren.


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