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Online-Banking nimmt weiter zu

© Claudia Hautumm / PIXELIO
© Claudia Hautumm / PIXELIO
Online-Banking gewinnt weiter an Akzeptanz - rund eine Million Deutsche mehr als im Jahr, über 27 Millionen, erledigen derzeit ihre Bankgeschäfte online. 43% aller Bundesbürger im Alter von 16 bis 74 Jahren nutzen Online-Banking.
 
Im europäischen Vergleich liegt Deutschland im Mittelfeld. Spitzenreiter beim Online-Banking ist Norwegen mit 83% der Bevölkerung. An zweiter Stelle liegen die Niederlande mit 77%, gefolgt von Finnland und Schweden mit jeweils mehr als zwei Dritteln. Innerhalb der 27 EU Länder nutzen durchschnittlich 36% Online-Banking.
 
Der Graben zwischen den Geschlechtern schließt sich allmählich: Zwar ist Online-Banking bei deutschen Männern mit 47% noch weiter verbreitet als bei Frauen (39%). Aber im Vergleich zu 2009 legte die Zahl weiblicher Nutzer um 3% zu, die der männlichen nur um 1%. Bezogen auf das Alter sind die 25- bis 34-Jährigen mit zwei Dritteln mit Abstand eifrigsten Online-Banker. 16- bis 24-Jährige, ansonsten digitale Pioniere, sind mit 38% nur unterdurchschnittlich vertreten. Auch Bildung spielt eine wichtige Rolle dabei, ob jemand seine Bankgeschäfte im Internet erledigt. 60% aller Personen mit Abitur nutzen Online-Banking, gegenüber 23% mit einem niedrigeren formalen Bildungsabschluss.
 
Grundlage für die Angaben zur Nutzung von Online-Banking sind Erhebungen der europäischen Statistikbehörde Eurostat. Als Nutzer gilt, wer diese Dienstleistungen in den drei Monaten vor der Befragung in Anspruch genommen hat.


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