IIeX Europe

Innovationspreis in Amsterdam vergeben

Ofri Ben Porat, CEO und Mitbegründer von Pixoneye.
Pixoneye.
Ofri Ben Porat, CEO und Mitbegründer von Pixoneye.
Den Innovationswettbewerb auf der IIeX Europe hat das israelische Unternehmen Pixoneye gewonnen. Es wurde aus sechs jungen Firmen ausgewählt, die sich in Amsterdam vorgestellt haben.

In Israel gibt es zwei Hauptgruppen von Touristen. Zum einen diejenigen, die das Heilige Land besuchen wollen und vor allem nach Jerusalem fahren, und dann gibt es in Tel Aviv eine große Gay-Community, die dort die Freizügigkeit und das Nachtleben genießt. „Diese beiden Gruppen sollte man besser unterschiedlich ansprechen“, erklärt Ofri Ben Porat, CEO und Mitbegründer von Pixoneye, der zuvor für die israelische Tourismusindustrie tätig war. Das junge Unternehmen Pixoneye baut in Apps eine Schnittstelle ein, die Fotogalerien der Nutzer analysiert. Damit könne man das Targeting für Werbeeinblendungen verbessern, aber auch die Zielgruppen für Online-Umfragen besser aussteuern. Denn die Bilder geben eine genauere Auskunft über die Person als rein demographische Daten. So könne auch das Prince Dilemma gelöst werden, berichtet Porat. Denn bekanntermaßen gehören Prinz Charles und Ozzy Osbourne nicht zu derselben Zielgruppe, obwohl sie nach den äußeren Kriterien - Alter, Wohnort, gesellschaftlicher Stand - vergleichbar wären. 

Zu den weiteren Kandidaten auf der Shortlist für den Preis standen Bakamo Public. Kristof Varga ist deren Leiter; das ungarische Unternehmen analysiert Statements in Social Media für Non Profit Organisationen, während Bakamo Social sich der Analyse für kommerzielle Zwecke widmet. Bakamo Public fängt Stimmungen in Gesellschaften auf und beobachtet Veränderungen etwa in Bezug auf die Einstellung zu Flüchtlingen im Land. Ein wichtiges Thema sind Fake News im Wahlkampf, zuletzt untersucht in Frankreich. Nach der Analyse stehen auch Empfehlungen für ein weiteres Vorgehen.




Aleksandar Ilić spricht für Emaww aus Serbien. Das junge Unternehmen analysiert die Emotionen, die hinter dem Fingertipp liegen, mit dem man das Smartphone bedient. Dies ist durchaus sehr unterschiedlich und Emaww zieht daraus Schlüsse über den Verbraucher.


Opinionshoppers erhebt Kundenfeedback just in time. Mit dieser Lösung bekommen Shop-Inhaber oder Restaurant-Besitzer eine E-Mail wenn jemand mit dem Produkt oder dem Service nicht zufrieden ist und können unverzüglich handeln. Das Unternehmen hat seinen Ursprung in Miami/USA.

Kushank Poddar schließlich stellt Karna AI vor, ein Unternehmen aus Indien, das drei Lösungen auf der Basis von Künstlicher Intelligenz entwickelt hat. Es wird beobachtet, wie sich Leute verhalten, wo Menschen hinschauen und wie Texte erfasst werden.

Lior Moyal von NeuroApplied stellt vor, wie Marken und deren Bedeutung für die Konsumenten mit impliziten Methoden der Neuroscience besser ermittelt werden können. Das Startup stammt ebenfalls aus Israel. 

Der Insight Innovationswettbewerb  von GreenBook soll innovative Ideen zum Leben zu erwecken. Die sechs Finalisten wurden von Peergroups gewählt, da sie das größte Potenzial haben, die Zukunft der Branche zu gestalten. Die Jury besteht aus Snorri Gudmundsson (Gage Cannon Ltd.), Jeff Krentz (Kantar), Nikki Lavoie (MindSpark Research International), Mathilde Levy (RB) und Karolina Tutaj (Booking.com). Frühere Preisträger des Innovationswettbewerbs sind Dalia Research und ZappiStore.

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