Branche

GfK unter Vorjahr

Dr. Gerhard Hausruckinger - Sprecher des Vorstands und CCO (Foto: GfK)
Dr. Gerhard Hausruckinger - Sprecher des Vorstands und CCO (Foto: GfK)
Der Marktforscher GfK muss für das Geschäftsjahr 2016 sowohl beim Umsatz als auch beim angepassten operativen Ergebnis einen Rückgang hinnehmen. Wechselkurseffekte verstärkten diese Entwicklung.

Nach den vorläufigen Zahlen lag der Umsatz der GfK Gruppe im Geschäftsjahr 2016 um 3,8 Prozent unter dem Vorjahr und erreichte zirka 1,484 Milliarden Euro. (Vorjahr: 1,543 Milliarden Euro). Das organische Wachstum lag bei minus 1,7 Prozent.

Das angepasste operative Ergebnis lag bei rund 154 Millionen Euro und damit um rund 34 Millionen Euro unter dem Vorjahr. Die Marge (das angepasste operative Ergebnis in Relation zum Umsatz) blieb mit 10,4 Prozent hinter dem Vorjahreswert von 12,2 Prozent zurück. Ursache hierfür waren die negativen Ergebnisbeiträge der Audience-Measurement-Projekte, insbesondere des Fernsehforschungspanels in Brasilien, Verzögerungen bei Wachstumsprojekten sowie der Einfluss von inzwischen desinvestierten Geschäftsaktivitäten.

Der Sektor Consumer Choices ist im Jahr 2016 organisch um 4,1 Prozent gewachsen. Belastend wirkten jedoch die Verzögerungen in Großprojekten im Audience Measurement Bereich und Portfoliobereinigungen. Der Sektor Consumer Experiences lag organisch um 6,3 Prozent unter dem Vorjahr. Das Wachstum durch strategische Zukäufe wurde durch negative Wechselkurseffekte kompensiert. Das angepasste operative Ergebnis der Gruppe erreichte rund 154 Millionen Euro. Die Marge lag mit 10,4 Prozent unter dem Vorjahreswert von 12,2 Prozent.

Dr. Gerhard Hausruckinger - Sprecher des Vorstands und CCO (Foto: GfK)
Dr. Gerhard Hausruckinger - Sprecher des Vorstands und CCO (Foto: GfK)
„2016 war ein schwieriges Jahr für uns. Wir haben im Ad-Hoc-Geschäft Umsatzrückgänge zu verzeichnen und sind dabei, wichtige Großprojekte im Medienbereich neu auszurichten, um sie langfristig zum Erfolg zu führen. Gleichzeitig haben wir uns durch gezielte Zukäufe im digitalen Bereich verstärkt und weniger zukunftsträchtige Aktivitäten reduziert. Unsere Margenziele haben wir deshalb nicht erreicht“, so Gerhard Hausruckinger, Vorstandssprecher der GfK SE.

Das angepasste operative Ergebnis lag bei rund 154 Millionen Euro und damit um rund 34 Millionen Euro unter dem Vorjahr. Die Marge (das angepasste operative Ergebnis in Relation zum Umsatz) blieb mit 10,4 Prozent hinter dem Vorjahreswert von 12,2 Prozent zurück. Ursache hierfür waren die negativen Ergebnisbeiträge der Audience-Measurement-Projekte, insbesondere des Fernsehforschungspanels in Brasilien, Verzögerungen bei Wachstumsprojekten sowie der Einfluss von inzwischen desinvestierten Geschäftsaktivitäten.

Über die Konsequenzten aus de negativen Geschäftsentwicklung hat planung&analyse bereits berichtet. Weitere Informationen folgen.


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