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GfK und die Frauen

Bild: pixabay.com
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Die Arbeitgeber-Bewertungsplattform Kununu hat untersucht, wie sich der Frauenanteil in Führungsetagen auf das Gleichberechtigungsempfinden der Mitarbeiter auswirkt. Marktforscher GfK steht auf Platz 1 aller Dax-Firmen.
Auf Kununu können Mitarbeiter und Auszubildende ihre Arbeitgeber nach 13 Kategorien bewerten. Die Abfrage ist anonym, noch nicht einmal das Geschlecht des Auskunftswilligen ist bekannt, betont ein Sprecher der Plattform. Die Auswertung von fast 20.000 Bewertungen des Portals über die Zufriedenheit mit dem Arbeitsplatz wurde mit der Frauenquote in Aufsichtsrat und Vorstand verglichen.

Bei dem Vergleich aller Dax-Unternehmen - DAX 30, MDAX, SDAX und TecDAX – kommt dabei der Marktforscher GfK auf Platz 1. In die Beurteilung eingegangen sind 134 Bewertungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeitern. Für die aktuelle Analyse wurden 17.469 Bewertungen aus der Kategorie Gleichberechtigung untersucht. In dieser Kategorie bewerten Mitarbeiter, ob Frauen die gleichen Aufstiegschancen haben, als Arbeitskräfte geschätzt werden und ob Wiedereinsteigerinnen benachteiligt werden.

Den Frauenanteil in den Führungsebenen der Dax-Unternehmen hat sich auch der Verein Frauen in die Aufsichtsräte (FisAr) angeschaut und veröffentlich jährlich den Woman-on-Board-Index. In diesem Ranking landet die GfK mit einer Frau - Alessandra Cama - im Vorstand und einem Drittel der Aufsichtsratsposten, die von Frauen besetzt sind, auf Platz 20. Diesen Platz teilt sich der Meinungsforscher allerdings mit 40 anderen börsennotierten Unternehmen. (hed)

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