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Geschichten, die unter die Haut gehen

Fotos: planung&analyse
Fotos: planung&analyse
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Besonders gut eignet sich qualitative Forschung, um das Leben derjenigen zu zeigen, die nicht zum Mainstream gehören. Dazu gab es auf dem Kongress Global Qualitative von Esomar gute Beispiele

Jochum Stienstra zeigt, wie gemeinnützige Organisationen die Stories ihrer Klienten nützen können, um Spenden zu beschaffen. Die Stiftung für Nierenkranke konnte in einer Nacht 5000 Spender erreichen. (Abbildung oben).

Eimear Mac Garry und Rachel Abbot von The Behavioural Architects in U.K. haben für eine Gesundheitsorganisation Stories für ein gesünderes Leben kreiert (Abbildung Mitte).

Besonders beeindruckend war der Vortrag von Gaby Siera von Beautiful Lives in den Niederlanden. Sie hat schließlich durchgesetzt, dass bei einem Auftrag für eine Betreuungsorganisation nicht nur ÜBER sondern MIT geistig behinderte Klienten gesprochen wurde (Abbildung unten). Sie ließ sie Fotos von ihrem Leben machen und ergänzen, was sie mögen und was sie nicht mögen. Heraus kamen Geschichten aus dem Alltag, die sich kaum von denen von Menschen ohne Behinderung unterscheiden. Aufgedeckt wurde, dass manche der Regeln in der Organisation unnötig sind und sich durch Absprachen besser lösen lassen.(hed)

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