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Der Chip im Tattoo

Tattoos als Wearables
Tattoos als Wearables
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Wearables boomen und immer mehr Menschen sind bereit sie nicht nur zu nutzen, sondern auch die Daten weiter zu geben. Wem die Armbänder oder Clips bislang zu sperrig sind, der kann sich demnächst ein Tattoo auf die Haut kleben.

Mitte September soll auf dem internationalen Wearable-Symposium in Heidelberg eine neue Technologie vorgestellt werden: DuoSkin. Eine hauchdünne Folie aus Blattgold oder Metall wird direkt auf der Haut befestigt, wie ein Schmuck-Tattoo, das wieder abziehbar ist.

Auf der Haut-Schnittstelle können verschiedene Funktionen untergebracht werden: Die Touch-Eingabe mit der mobile Geräte gesteuert werden können oder es können auch Informationen wie Körpertemperatur oder -feuchtigkeit gespeichert werden. Des Weiteren ist Kommunikation über eine NFC-Schnittstelle möglich, die etwa die Speicherung von Daten ermöglicht.

Zusätzlich erfüllt DuoSkin auch noch dekorative Zwecke. Die Folie auf der Haut sieht aus wie ein ausgefallenes Schmuckstück.

Erfunden wurde DuoSkin von Studenten des MIT Media Lab, einer Fakultät der Universität Massachusetts Institute of Technology in Cambridge und Microsoft Research entwickelt.

Zeitgleich ist auch ein Artikel zu Wearable-Tattoos in der Fachzeitschrift Science Advances erschienen. (hed)


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