Arbeitskreis Deutscher Markt- und Sozialforschungsinstitute

Roland Abold wird in Vorstand gewählt

Roland Abold wird in Vorstand gewählt
GfK
Roland Abold wird in Vorstand gewählt
Bei der Mitgliederversammlung des ADM am vergangenen Freitag wurde ein neues Vorstandsmitglied gewählt. Roland Abold von der GfK wird künftig gemeinsam mit dem Vorsitzenden Bernd Wachter und Sebastian Götte den Vorstand des Branchenverbandes stellen.
Nachdem im Oktober bekannt wurde, dass ADM-Vorstand Bettina Klumpe Anfang kommenden Jahres die Geschäftsführung des Arbeitskreis Deutscher Markt- und Sozialforschungsinstitute übernimmt, war klar, dass für den Verband ein neues Vorstandsmitglied gewählt werden muss. Am vergangenen Freitag wurde bei der Mitgliederversammlung Roland Abold von der GfK in diese Position gewählt. Dies teilte der Geschäftsführer des ADM, Erich Wiegand, planung&analyse auf Nachfrage mit.

Abold wird künftig gemeinsam mit dem Vorsitzenden Bernd Wachter und mit Sebastian Götte den Vorstand des Branchenverbandes stellen. Klumpe, langjähriges Vorstandsmitglied, wird Geschäftsführerin des Verbandes (wir berichteten), der zum Jahreswechsel neue Räumlichkeiten für seine Geschäftsstelle in Berlin beziehen wird. Der jetzige Geschäftsführer Wiegand wird Ende des Jahres aus Altersgründen ausscheiden. Ihm wurde bei der Mitgliederversammlung genau wie Erika Herz, "ohne die der Verband schlicht nicht funktionsfähig gewesen wäre", gedankt.

Abold leitet bei der GfK in Nürnberg den Stabsbereich „Sales Office“ für die Region Deutschland/Schweiz und ist seit 2007 für das Unternehmen tätig. Vor seiner Zeit bei der GfK forschte er von 2003 bis 2007 als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Bamberg im Bereich der empirischen Wirtschafts- und Sozialwissenschaft. Zu seinen aktuellen Aufgaben bei der GfK zählen die Planung und Steuerung von Marketing- und Vertriebsmaßnahmen sowie die strategische Kundenentwicklung.

ADM jetzt auch auf Twitter

Auf der Mitgliederversammlung wurden darüber hinaus über den Erneuerungsprozess ADM 2020 diskutiert. Sie wurden aufgrund einer internen Befragung formuliert. Höchste Relevanz für die Mitglieder des ADM hat demnach ein stärkerer Austausch in verschiedenen Fragen der Unternehmensführung. Die Mitglieder sollen stärker in die Verbandsarbeit einbezogen werden. Außerdem wünschen die Mitglieder eine Auseinandersetzung und  intensivere Beschäftigung mit Zukunftsthemen der Markt- und Sozialforschung.
„Die Richtung ist klar: Der ADM soll weiter das Sprachrohr der Branche bleiben. Wir sind stolz auf unsere starken Wurzeln in den ‚klassischen‘ Methoden, wie CAPI und CATI, und auf unsere sehr gut funktionierende Selbstregulierung. Wir dürfen aber darüber nicht vergessen, offen für das zu bleiben, was sich gerade in der Markt- und Sozialforschung tut und was sich am Horizont abzeichnet. Daran müssen wir arbeiten, das haben wir erkannt und sind engagiert dabei“
Bernd Wachter, ADM-Vorstandsvorsitzender
„Die Ergebnisse dieser spannenden Diskussionen fließen ein in unseren Erneuerungsprozess ‚ADM 2020‘.“, erläutert Vorstandsvorsitzender Bernd Wachter. Sebastian Götte, seit Mai im ADM-Vorstand und zuständig für die Kommunikation erläuterte zudem die Kommunikationsstrategie des Verbandes für das Jahr 2018 und darüber hinaus. Mit dem Umzug nach Berlin und der neuen Geschäftsführung will der ADM auch stärker nach außen sichtbar machen werden. Kern werden ein überarbeitetes Corporate Design und eine stärkere Ausrichtung auf digitale Kommunikationsformate sein. Dazu gehört auch ein eigner Twitter-Account, der mit den Worten "Ein 60-Jähriger betritt Twitter" im Sommer gestartet ist.

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