Guten Morgen, Google wehrt sich gegen die Vergabe von Cloud-Diensten des Bundes an Amazon,
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Donnerstag, 22. Juli 2021


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Acht Dinge, die Sie heute morgen wissen sollten

Guten Morgen, Google wehrt sich gegen die Vergabe von Cloud-Diensten des Bundes an Amazon, IBM, Microsoft und Oracle sowie Alibaba. Bei der Entscheidung Ende Juni war der Tech-Gigant leer ausgegangen. Beim Riesen ist man überzeugt, dass der Konzern die Anforderung der Vergabestelle erfüllt habe. Nun muss das Bundesverwaltungsgericht über die Beschwerde entscheiden. Dass sich Google Beschwerde eingelegt hat, verwundert nicht. Der Auftrag ist lukrativ: Es geht um 110 Millionen Franken. Um noch mehr Geld geht es im Schweizer Werbemarkt, in dem Google auch eine Rolle spielt. Ganz langsam erholt sich die Branche vom Corona-Schock, wie die Halbjahreszahlen zeigen. Das ist ein Thema in den News zum Start in den Tag.

1. Schweizer Werbemarkt: Nur langsam wird es besser (H+)

Der Schweizer Werbemarkt erholt sich nur langsam von den Corona-Pandemie. Im ersten Halbjahr haben die Unternehmen brutto 2,34 Milliarden Schweizer Franken in die werbliche Kommunikation investiert. Das ist nach den aktuellen Zahlen von Mediafocus gegenüber dem Vorjahreszeitraum nahezu stabil. Gleichwohl bedeutet das im Schweizer Werbemarkt auch gegenüber dem ersten Halbjahr 2019 immer noch ein Minus von 19,4 Prozent. Aber es gibt Anzeichen einer langsamen Erholung. Ein Blick in die Zahlen.

2. Aldi Suisse: Neuer Service soll Kunden über Lieferverzögerungen informieren

Aldi Suisse reagiert auf die den Warenstau im Welthandel. Die Detailhändlerin informiert ihre Kundinnen und Kunden jetzt über Lieferverzögerung mit einen neuen Online-Benachrichtigungsservice. Dazu können in einem Online-Formular der gewünschte Artikel und die E-Mail-Adresse hinterlegt werden. Sobald der Artikel dann wieder in den Filialen vorrätig ist, werden die Kunden informiert und - das dürfte für viele Konsumenten wichtig sein - die Daten danach wieder gelöscht, wie Aldi auf Nachfrage mitteilt.

3. Sportsponsoring: Der FC Schaffhausen spielt jetzt in der Wefox Arena (H+)

Wefox hat sich die Namensrechte für das Stadion des FC Schaffhausen gesichert. Künftig spielt der Traditionsverein, 1896 gegründet, in der Wefox Arena. Das digitale Versicherungsunternehmen baut damit sein Engagement im Fussball aus. Seit Juli ist die Assekuranz Premium Partner der Young Boys Bern. Zudem ist das Unternehmen seit 2019 Trikotsponsor von Union Berlin in der deutschen Fussball-Bundesliga.


4. BOLD – die Kolumne zur Kommunikation: Alles Versager. Außer den Medien! (H+)

An Ahr und Erft wird aufgeräumt, die Medien stellen kritische Fragen: Wie konnte das passieren, in einem durchorganisierten Land wie Deutschland? Fast 200 Tote in Folge eines Unwetters! Wer hat versagt? Die Politik? Die Meteorologen? Der Katastrophenschutz? Es ist richtig, diese Fragen zu stellen. Eine Frage allerdings stellen die Medien nicht: die nach ihrer eigenen Rolle.

5. Clubhouse öffnet sich für Nutzer – auch ohne Einladung

Die Talk-App Clubhouse, die in der Corona-Pandemie ihren großen Moment hatte, öffnet sich nach mehr als einem Jahr für alle. Bisher musste man von einem Nutzer eingeladen werden.

6. Diese Influencer und Unternehmen sind groß in Mode (H+)

In einer neuen Serie untersuchen HORIZONT und die Technologie-Agentur Iroin Marktsegmente, die für das Influencer Marketing besondere Relevanz haben. Den Auftakt macht der Fashion-Bereich.

7. User Experience: Ohne Design kein Erfolg (H+)

Nutzer werden Fans einer digitalen Lösung, wenn sie ihren Erwartungen entspricht. Hört sich einfach an, ist jedoch alles andere als trivial. Ob das digitale Produkt zu einem wirtschaftlichen Erfolg wird, hängt stark vom umgesetzten User Experience Design ab, erklärt Boris Jitsukata, Geschäftsführer der Designagentur Goodpatch, in seinem Gastbeitrag für HORIZONT.

8. Welt-Köpfe Poschardt und Kraus im Interview: Die Digitalabos fest im Blick (H+)

Forsch nach vorne: Ulf Poschardt, der Chefredakteur der Welt-Gruppe, gehört seit Jahren zu den schärfsten Kritikern der deutschen Leitmedienlandschaft. Doch nun meint er: „Es ist eine interessante Bewegung in Gang gekommen.“ Welche, das sagt er im HORIZONT-Interview. Und erklärt gemeinsam mit Verlagsleiterin Merrit Kraus, dass ihr geplanter Sonntagsangriff auf die FAZ gar nichts mit der FAZ zu tun habe.

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