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Die Newsline der HORIZONT-Chefredaktion


Freitag, 29. Januar 2021

 
Horizont Die Woche

Eva-Maria Schmidt

 
 

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Illustration: Dominique Rossi
Clubhouse. Ein Hype, bei dem jede/jeder - zumindest wer ein iPhone besitzt - dabei sein will. LinkedIn-Posts, Facebooks-Beiträge, direkte Einladungen, Einladungen per Mail, per Newsletter - die Möglichkeiten, einzusteigen sind schier unendlich. Offenbar haben viele viel Zeit, sich in der App zu tummeln, zu hören, was andere zu erzählen haben, selbst Räume zu öffnen, um über eigene Themen zu sprechen. Manch interessantes ist dabei. Vieles andere ist irrelevant - aussuchen kann man es sich ja selbst. Aber was ist wirklich dran an Clubhouse? Welche Nachteile und Gefahren birgt es? Und welche Perspektive bietet die App für Marketing, Dienstleister und Medien? HORIZONT-Redakteurin Helena Birkner hat sich Clubhouse genau angeschaut. → Jetzt im E-Paper lesen
 
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Vielleicht sind auch so viele in Clubhouse unterwegs, weil man sich darin so schön verlieren kann auf der Suche nach spannendem Audio-Content. Denn über der Kommunikations- und Medienbranche schwebt noch immer das Damokles-Schwert Lockdown. Nach einem Minus von 4,6 Prozent im Netto-Werbemarkt in Deutschland geht die OMG in ihrer traditionellen Preview davon aus, dass der Markt 2021 um 4 Prozent zulegen wird. Zugleich zittert man aber, weil der Lockdown vielleicht doch verlängert wird oder gar nach einer Entspannungsphase ein weiterer droht. "Die Unsicherheit bleibt" titelt deshalb HORIZONT-Redakteur Ingo Rentz. → Jetzt im E-Paper lesen

Was diese Unsicherheit für die einzelnen Gattungen, Werbungtreibende und Vermarkter bedeutet, hat HORIZONT-Chefreporter Jürgen Scharrer bei den Chefinnen und Chefs der wichtigsten deutschen Mediaagenturen abgefragt. Sie pendeln zwischen Angriffslust, Selbstkritik und Forderungen. Und auch eine Bemerkung zu den immer neuen hippen Apps und Plattformen fällt: "Mir fällt auf, dass Jahr für Jahr Newcomer gefeiert werden, die PR-seitig den etablierten Platzhirschen den Garaus machen. Vor drei Jahren waren das Angreifer, die heute praktisch keine Rolle mehr spielen“, lässt sich Katja Reiss, COO bei Publicis Media zitieren.→ Jetzt im E-Paper lesen
 
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Ob Clubhouse oder ähnliche Technologie in einer anderen App: Was der Hype ganz sicher zeigt, ist der Bedarf, sich zu treffen, zu plaudern, ohne Power Point, ohne geteilten Bildschirm und mit der Möglichkeit, einfach drauf los zu sprechen. Das ergänzt den Bedarf an Informationen und Insights zu Branchenthemen, der zu Beginn des Jahres auch wieder aufgelebt ist. Das hat HORIZONT bei seinem virtuellen Jahresauftaktevent ReStart festgestellt, an dem netto 2600 von 3000 angemeldeten Teilnehmern dabei waren. In der aktuellen Ausgabe liefert HORIZONT einen Rückblick auf die spannendsten Panels. → Jetzt im E-Paper lesen

Virtuelle und hyride Events werden sicherlich Bestandteil der Meeting-Kultur bleiben - auch wenn es grundsätzlich wieder möglich ist, sich ohne Einschränkungen zu treffen. Vielleicht ist Clubhouse dann einfach eine spannende Ergänzung, um echtes Networking in den Pausen zu ermöglichen. Einen so guten virtuellen Stehtisch wie Clubhouse bietet keine andere Anwendung.

Ich wünsche Ihnen wie immer eine inspirierende Lektüre, Ihre
signatur

Eva-Maria Schmidt
Chefredaktion HORIZONT

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