Guten Morgen aus Frankfurt! Zehntausende Menschen haben am Wochenende in Deutschland gegen Rassismus
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Montag, 08. Juni 2020


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Acht Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

Guten Morgen aus Frankfurt! Zehntausende Menschen haben am Wochenende in Deutschland gegen Rassismus und Polizeigewalt demonstriert, international waren es hundertausende. In London nahm Tennislegende Boris Becker an der #BlackLivesMatter-Demo teil und wurde dafür in den sozialen Medien angefeindet. Unterdessen zeigen die Proteste und die Reaktionen der Politik in den USA auch in den Medien die tiefe Spaltung des Landes: Der Chef der Meinungsseite der "New York Times" James Bennet hat nach dem Gastkommentar eines republikanischen Senators, der den Einsatz des Militärs befürwortete, mit sofortiger Wirkung gekündigt. Um Rassismus geht es auch in einer unserer Branchennews des heutigen Morgens.  

1. VW-Vorstand berät über Konsequenzen nach Rassismus-Shitstorm

Nach dem Internet-Shitstorm wegen eines rassistischen Werbevideos bei Volkswagen soll sich der gesamte Vorstand mit der weiteren Aufarbeitung des Themas beschäftigen. Dies beschloss Volkswagen am Freitag, nachdem die interne Revision die Vorgeschichte des heftig kritisierten Instagram-Spots für den Golf 8 geprüft hatte. "Die ersten Ergebnisse liegen vor", erklärte Hiltrud Werner, Vorstandsmitglied für Integrität und Recht.

2. Heute beginnt der Milliarden-Poker um Medienrechte ab der Saison 2021/2022

Am heutigen Montag beginnen die wertvollsten Wochen der Fußball-Bundesliga. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat die Medienrechte für die Spielzeiten von 2021/2022 bis 2024/2025 ausgeschrieben. Erstmals werden die Rechte auch für Österreich, die Schweiz, Liechtenstein, Luxemburg und Südtirol vergeben. Die wegen der Corona-Krise um sechs Wochen verschobene Auktion der Medienrechte soll noch mehr Milliarden in die Kassen spülen.

3. Kantar-Studie: Vertrauen der Menschen in die Corona-Maßnahmen sinkt

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen ist in beinahe allen europäischen Ländern rückläufig, die Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie werden mehr und mehr gelockert und die Menschen sehnen sich nach (neuer) Normalität. Doch der Weg dahin ist steinig und voller negativer Auswirkungen. Das belegt jetzt auch die dritte Welle einer Kantar-Studie zu den Folgen von Covid-19 auf die Gesellschaft in den G7-Staaten.

4. Serviceplan-Managerin Hans: Chinesen sind viel schneller (H+)

Auch wenn geplant war, dass Barbara Hans zunächst die Münchner Zentrale von Serviceplan kennenlernt, hat sich die neue Asien-Chefin der Gruppe ihren Start sicher anders vorgestellt. Seit Weihnachten war sie nicht mehr vor Ort. Dennoch bekommt sie auch aus der Ferne mit, wie die Wirtschaft in China wieder hochfährt. Ob und was man daraus lernen kann, sagt sie im Interview.

5. Wurmbefall im Content Marketing (H+)

Der Markt für Content Marketing brummt. Vieles glänzt, doch ist das alles Gold? Kim Notz sieht die Situation eher kritisch. In ihrer Talking-Heads-Kolumne für HORIZONT Online erklärt die Sprecherin der Geschäftsführung von KNSKB+, warum im Content Marketing "der Wurm drin" ist – und wie Marken und Dienstleister gegensteuern können.

6. Kein Baseball? Kein Soccer? Kein TV-Abo! (H+)

Cord-Cutting ist ein gefährlicher Trend, der sich in den von Pay-TV-Anbietern geprägten USA während der Corona-Krise beschleunigt: Wo das Geld knapp ist, geht die TV-Rechnung oft nicht mehr auf. Ohne Live-Sport-Events laufen den Kabel- und Satelliten-TV-Anbietern die Kunden davon. Eine Bestandsaufnahme.

7. So soll 2020 die Erfolgsgeschichte der Kultlimonade Bionade wirklich beginnen

Bionade war möglicherweise das erste nichtalkoholische Pflichtgetränk der Werberbranche, doch zum Mainstream-Erfolg hat es nie gereicht. Das soll nun unser Podcast-Gast Svenja Lonicer für den neuen Markeneigentümer Hassia endlich schaffen. In der vierten Folge von HORIZONT Lovebrands spricht die Bionade-Marketingchefin darüber, warum es für sie eine Herzensangelegenheit ist, die Kultmarke der 90er Jahre fit für das 21. Jahrhundert zu machen.


8. Wie sieht das New Normal von Face-to-Face-Befragungen aus?

Stephan Teuber, einer von vier Geschäftsführern bei der GIM aus Heidelberg, beschäftigt vor allem die Zukunft der Face-to-Face-Befragungen. Durch Anpassungen sieht er hier sogar eventuell einen Wettbewerbsvorsprung vor Online-Erhebungen. Teuber beschäftigt auch das Fehlen von repräsentativen Test auf Corona.
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