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Die Newsline der HORIZONT-Chefredaktion


Donnerstag, 13. Februar 2020

 
Horizont Die Woche

Volker Schütz

 
 

#anrede2#

 
 
Haben Agenturen noch eine Zukunft? Kim Notz sucht Antworten
KNSKB+
haben Agenturen im Zeitalter von Automatisierung, Personalisierung, Big Data und KI noch eine Zukunft? Und wenn ja, wie sieht sie aus? Darüber wird in den HORIZONT Medien gerne diskutiert und gestritten, zuletzt beim Deutschen Medienkongress in der Alten Oper. Serviceplan hat gerade eine ziemlich pragmatische, aber
auch ziemlich kluge Antwort auf die Frage aller Fragen im Agenturbusiness gegeben. Mit der Verpflichtung des Publicis-Sapient-Managers Wolf Ingomar Faecks als CEO von Plan.net hat Serviceplan-CEO Florian Haller jemanden zum Chef der Digitalsparte von Serviceplan erkoren, dem Big Data vermutlich liegt als die Big Idea. Damit erfüllt Serviceplan zumindest nominell eine Vorgabe, die Thomas Strerath als Conditio sine qua non für erfolgreiches Agenturbusiness der Zukunft ausgemacht hat. Der ehemalige Vorstand von Jung von Matt und derzeitige Berater von BMW ist der festen Überzeugung, dass der Trend im Agenturbusiness zu Martech-Dienstleistern auf der einen Seite und kleinen quirligen Kreativboutiquen auf der anderen Seite geht. Von daher passt der Personalcoup auch zeitlich ziemlich gut. Im aktuellen BMW-Pitch, der von Strerath orchestriert wird, kämpft Serviceplan auch gegen IT-Anbieter wie Accenture und Cognizant.
Genauso wichtig wie die Zusammenarbeit mit erfahrenen Managern ist für Agenturen die Frage, wie es ihnen gelingt, junge Talente zu gewinnen. Genau dieser Herausforderung widmet sich Kim Alexandra Notz in einem Kommentar auf HORIZONT+. Die Chefin von KNSKB+ ist überzeugt: Agenturen müssen sich "sowohl im Management als auch im Recruitment und den Personalabteilungen viel stärker mit den Wertemodellen der neuen Generationen auseinandersetzen". Notz ist eine von mehreren "Talking Heads", die in dem dem neuen Autorenformat von HORIZONT+ regelmäßig publizieren. → Jetzt bei HORIZONT+ den Notz-Kommentar lesen.
 
Amazon hat das Werbebusiness ins Visier genommen
Amazon
Die Welt als eine einzige, riesige Shopping-Mall; Menschen als 24/7-Konsumenten: Man kann über die Vision von Jeff Bezos so viel lästern, wie man will. Aber man sollte sich eingestehen: Der Amazon-Gründer setzt zielstrebig um, wovon andere Handelsunternehmen jahrzehntelang nur träumen konnten. Weil das Business
so gut läuft – das 4. Quartal 2019 bescherte dem E-Commerce-Giganten ein Rekord-Umsatzhoch - gerät auch Werbung noch stärker in den Fokus. Im vergangenen Jahr hat Amazon mit Ads rund 14 Milliarden US-Dollar umgesetzt. Das ist zwar immer noch viel weniger, als die Konkurrenten Google und Facebook einstreichen. Aber Amazon holt auf, weil sein Ad business mit einem höheren Tempo zulegt. Mein Kollege Klaus Janke hat analysiert, mit welch ausgeklügelter Strategie Amazon Facebook, Google und dem Rest der Werbewelt das Business vermiesen will. → Jetzt im E-Paper lesen
 
Beschäftigt sich seit Jahren mit KI: Peter Gentsch
HTW Aalen
Man höre und staune: 70 Jahre wird das Schweizer Pendant zur OWM, die Organisation der Werbeauftraggeber SWA. Und wie es sich für einen junggebliebenen Verband gehört, gibt es neben der Party auch ein inhaltlich anspruchsvolles wie aktuelles Begleitprogramm – unter anderem mit Peter Gentsch als
einem von fünf Speakern. Der Professor der Aalener Hochschule für Technik und Wirtschaft beschäftigte sich schon mit Künstlicher Intelligenz, bevor KI ein Buzzword wurde. Im HORIZONT-Interview nutzt Gentsch die Gelegenheit, um mit ein paar leider weit verbreiteten Vorurteilen aufzuräumen. Nein, ein bisschen Google Analytics, Geschwurbel über KI und Algorithmen machen aus Big Data noch keine KI: "Geht man beispielsweise über die Dmexco oder OMR", hat Gentsch beobachtet, "dann kann jeder KI. Das ist absurd. Nur weil ein Prozess automatisiert ist und auf einem schlauen Algorithmus beruht, hat man noch keine künstliche Intelligenz." → Jetzt das Interview lesen.

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Ihr
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Volker Schütz
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