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Die Newsline der HORIZONT-Chefredaktion


Donnerstag, 07. November 2019

 
Horizont Die Woche

Volker Schütz

 
 

Liebe Leserinnen und Leser

 
 
Matthias Wahl (l.) und Uwe Storch
Jeanette Petri
Das Spiel ist eigentlich immer das gleiche. Wenn HORIZONT einen Online-Experten zum Interview einlädt, nutzt der in der Regel die Gelegenheit, mit möglichst viel Schmackes andere Marktpartner verbal zu attackieren. In HORIZONT- Ausgabe 34 hatte sich Uwe Storch - als Ferrero-Mediachef einer der wichtigsten Online-Werber
der Republik, als Vorsitzender der Organisation Werbungtreibender im Markenverband (OWM) mächtiges Sprachrohr der Werbungtreibenden – die Online-Werbewirtschaft zur Brust genommen. Sein Befund, Teil 1: "Die Online-Werbewirtschaft ist die Wirtschaft mit den größten Versprechungen und dem niedrigsten Erfüllungsgrad." Teil 2: "Was wir von den meisten Vermarktern hier bekommen, ist einfach Schrott." Gemeint war mit "hier" das Targeting, ein beliebter Zankapfel, seitdem das Tool in den Servicelisten der Dienstleister geführt wird. Die Retourkutsche folgte zwei Wochen später, wieder in einem HORIZONT-Interview. Da ätzte BVDW-Präsident Matthias Wahl Richtung OWM: "Es gibt doch mittlerweile unendlich viele Nachweise, wie gut und erfolgreich digitale Werbung arbeitet. Auch Storch weiß das." Was lag angesichts dieses Online-Beefs näher, als die Dauerstreithähne einzuladen, ihre Argumente vis-á-vis auszutauschen. Ja, das Aufeinandertreffen von Uwe Storch und Matthias Wahl ist auch ein Streitgespräch, bei dem beiden an verschiedenen Stellen der Hals schwillt. Bei allem Streit: Es war auch ein produktives Aufeinandertreffen zweier Marktpartner, die beide wissen, dass der Digitalmarkt nur gemeinsam entwickelt und vorangetrieben werden kann. Oder mit den Worten von Uwe Storch: "Lieber BVDW, lieber Herr Wahl, lassen Sie uns den Kampf gemeinsam ausfechten." → Jetzt in HORIZONT Online lesen
 
Tino Krause Country Director DACH Facebook
Facebook
Wochenlang hat Facebook-CEO Mark Zuckerberg mit seinen Äußerungen zu politischer Werbung, Fake News und Hate Speech für weltweites Kopfschütteln und Entsetzen gesorgt. Zuckerbergs Mantra: Facebook kann und will im Gegensatz zu Twitter politische Anzeigen nicht reglementieren – selbst wenn sie Falschaussagen
beinhalten. Und Facebook kann und will auch nicht darauf verzichten, eine Plattform wie Breitbart in sein neues Medienangebot Facebook News zu integrieren – selbst wenn das Angebot nachgewiesen rechtsradikal ist. Bislang dachte ich, unter dem Dach von Facebook News sollten sich Qualitätsmedien versammeln. Was ist nur aus Facebook geworden, frage ich mich immer häufiger. Im HORIZONT-Interview verteidigt Tino Krause, Country Director DACH von Facebook, die befremdende Strategie: "Wir sind intern sehr meinungsfreudig. Meinungsvielfalt ist ausdrücklich erwünscht." → Jetzt in HORIZONT Online lesen

Print lebt, das zeigen die Lead Awards Jahr für Jahr aufs Neue. Am 9. Dezember werden im Hamburger Curio-Haus wieder die Blattmacher-Persönlichkeiten des Jahres gekürt. HORIZONT hat im Vorfeld mit dem Lead-Award-Chef Markus Peichl gesprochen. Der verrät unter anderem, warum Zeitschriften wie Hörzu, Tina oder Super Illu für den gesellschaftlichen Zusammenhalt genauso wichtig sind wie FAZ oder Spiegel. Peichl: "Man muss auch innerhalb der Medienbranche selbst mit dem Arroganz- oder Selbstherrlichkeits-Abrüsten beginnen." → Jetzt im E-Paper lesen

Viel Spass beim Lesen, Ihr
signatur

Volker Schütz
Chefredaktion HORIZONT

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