Guten Morgen aus Frankfurt! Heute darf man, zumal als Frankfurter, einen Fußballklassiker vari

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Freitag, 15. März 2019


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Acht Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

Guten Morgen aus Frankfurt! Heute darf man, zumal als Frankfurter, einen Fußballklassiker variieren: Mailand oder Madrid - Hauptsache Viertelfinale! Die Tour d'Europe der Eintracht vom Main geht weiter und egal wo das Adlerteam sein nächstes Europa-League-Auswärtsspiel austrägt, die Gastgeber können sich auf zahlreichen Besuch gefasst machen: Gestern reisten 20.000 Fans der Hessen mit in die die lombardische Metropole. Und hier sind unsere heutigen Branchennews.

1. Top-Manager verlassen Facebook – Newsfeed- und WhatsApp-Führung gehen

Kaum hat Mark Zuckerberg eine neue Strategie für Facebook ausgegeben, geht Chris Cox, einer seiner engsten Vertrauten, von Bord. Mit ihm geht Chris Daniels, der vor weniger als einem Jahr die Führung des Chatdienstes WhatsApp übernommen hatte. Ein Zufall? Danach sieht es nicht aus.

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Influencer-Marketing: „Werbung in Magazinen wirkt besser als bei Instagram“

Die Werbeumsätze von Social Media wachsen nach wie vor stark. Das gilt auch für Instagram. Das Forschungsnetzwerk AccessMM untersuchte die Werbewirkung von Influencer-Marketing bei Instagram und klassischen Printanzeigen. Wie hoch ist der Wirkungsbeitrag wirklich? Dr. Joachim Riedl im Interview zu den Studienergebnissen.

2. Nach Spotify-Beschwerde: Brüssel will marktbeherrschende Stellung von Apple prüfen

EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager will nach der Beschwerde des Musikstreaming-Dienstes Spotify prüfen, ob Apple eine marktbeherrschende Stellung zugeschrieben werden kann. "Wir müssen in diesem Zusammenhang die Rolle von Apple und von Apples App Store untersuchen", sagte Vestager dem Tagesspiegel (Freitagausgabe). Die Rolle der App Stores von Apple betreffe eine Kernfrage des Wettbewerbsrechts: den Umgang mit Internetplattformen.

3. Dieselskandal: US-Börsenaufsicht reicht Klage gegen VW ein

Die US-Börsenaufsicht SEC hat Volkswagen im Dieselskandal wegen angeblicher Verstöße gegen amerikanische Wertpapiergesetze verklagt. Tochterfirmen des Konzerns sollen bei der Ausgabe von Anleihen und anderen besicherten Wertpapieren gegen Informationsvorschriften verstoßen haben.

4. Limio-Gründer Amaury de Closset rät Verlagen zu permanenten Abo-Experimenten mit Daten (H+)

Ist bald alles Abo? Die Softwareschmiede Limio glaubt, dass sich solche Modelle in vielen Bereichen durchsetzen, bei Lieferdiensten und im Carsharing, vor allem aber im Musik- und Film-Streaming, bei Onlinespielen, im Bildungsmarkt – und im digitalen Publishing. Doch Limio-Gründer Amaury de Closset warnt Verlage, sich den US-Plattformen auszuliefern. Und rät zu Experimenten.

5. Wie sich Audiowerbung für KFC und AEG bezahlt gemacht hat (H+)

Dass Radiowerbung nicht nur beim Abverkauf hilft, sondern Marken auch zu mehr Aufmerksamkeit verhelfen kann, belegen die beiden großen Vermarkter AS&S Radio und Radio Marketing Service regelmäßig mit ihrer gemeinsamen Werbewirkungsforschung Audioeffekt. Zwei Untersuchungen von Kampagnen der AEG und von KFC belegen einmal mehr die Effizienz.

6. Fünf Influencer-Typen, die jedem B2B-Unternehmen helfen können

Auch im B2B-Bereich kann der Einsatz von Influencern erfolgsversprechend sein und viel für das Image einer Marke oder eines Unternehmens leisten – insbesondere dann, wenn die Influencer aus dem eigenen Haus kommen und dem Unternehmen damit ein Gesicht geben. Claudia Leischner, Geschäftsführerin des B2B-Netzwerks Gyro, beschreibt die fünf wichtigsten Influencer-Typen für die B2B-Kommunikation.

7. DDB nimmt Heimat den Handwerks-Etat ab

Erst Anfang Februar hat die Berliner Agentur Heimat eine neue Kampagne für den Zentralverband des Deutschen Handwerks vorgestellt. Jetzt wird deutlich, dass es eine der letzten Arbeiten der TBWA-Tochter für diesen Kunden war. Zum Jahresbeginn 2020 übernimmt DDB im Verbund mit den Schwesterfirmen Salt Works und Kapacht das Mandat.

8. Relotius-Förderer Fichtner hat kein Problem damit, Zitate zu fiktionalisieren

Der Fall Relotius hat System, er ist Folge einer bestimmten Art zu arbeiten. Kai-Hinrich Renner hat in der Berliner Morgenpost einen Workshop des Spiegel-Redakteurs Ulrich Fichtner aus dem Jahr 2016 analysiert. Für Fichtner ist es ok, Zitate verschiedener Personen zu den Aussagen einer einzigen Figur zu verschmelzen. Die Technik habe, so Renner nüchtern, "mit Fiktion viel, mit seriösem Journalismus hingegen nichts zu tun". Lesenswert!
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