TV-Quoten

Relegations-Krimi stark - aber schwächer als im Vorjahr

Gut war es nicht, das Rückspiel in der Bundesliga-Relegation zwischen dem 1. FC Nürnberg und Eintracht Frankfurt - dafür äußerst spannend. Entsprechend groß war auch die Zuschauerbeteiligung: Insgesamt 8,57 Millionen Zuschauer sahen den 1:0-Sieg der Eintracht über den Club in der ARD. Das bedeutete genau 27 Prozent Marktanteil.
Damit holte die Partie den klaren Tagessieg. Den Vorjahreswert zu toppen, gelang der ARD allerdings nicht: Als sich in der vergangenen Saison der Hamburger SV und der Karlsruher SC in der Relegation gegenüberstanden, hatte das Rückspiel 9,49 Millionen Zuschauer bei 32,3 Prozent Marktanteil. Gleiches gilt für die junge Zielgruppe: Nürnberg gegen Frankfurt wollten 2,92 Millionen 14- bis 49-Jährige sehen (MA: 26,1 Prozent Marktanteil). Im Vorjahr waren es 3,37 Millionen Zuschauer und 32,1 Prozent Marktanteil.

Die Nummer 2 beim Gesamtpublikum - abgesehen von den "Tagesthemen" und der "Sportschau", die beide im Umfeld des Relegationsspiels gesendet wurden - war "Wer wird Millionär?". Die Quizshow brachte es auf angesichts der Konkurrenz sehr gute 4,48 Millionen Zuschauer und 14,3 Prozent Marktanteil. Das ZDF hingegen musste deutlich abreißen lassen: Mit "Tod an der Ostsee" holte der Marktführer lediglich 3,33 Millionen Zuschauer und schlappe 10,3 Prozent Marktanteil.



Wesentlich enger ging es zur Primte-Time in der jungen Zielgruppe zu: Hinter dem Fußball setzte sich Pro Sieben mit "The Big Bang Theory" hauchdünn gegen "Wer wird Millionär?" durch. Beide Formate trennten nur 10.000 junge Zuschauer. In Reihe 2 schlug Sat 1 RTL 2: "Detective Laura Diamond" kam auf 1,04 Millionen Zuschauer und 9,2 Prozent Marktanteil, "Daniela Katzenberger - Mit Lucas im Hochzeitsfieber" landete beim Marktanteil 0,5 Prozentpunkte dahinter. ire


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