Die TV-Quoten vom Wochenende

Über 28 Millionen sehen 3:0 gegen die Slowakei

Das Achtelfinale der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen die Slowakei war am frühen Sonntagabend ein echter Straßenfeger: Offiziell verfolgten über 28 Millionen Zuschauer das überzeugende 3:0. Zur besten Sendezeit entschieden sich mehr als doppelt so viele Zuschauer für das Spiel Ungarn gegen Belgien als für den "Tatort".
Mit offiziell gemessenen 28,11 Millionen Zuschauern - Zuschauer beim Public Viewing kann die AGF nicht erfassen - war das vierte EM-Spiel der deutschen Elf im ZDF die bislang zuschauerstärkste deutsche Begegnung bei dieser EM. Der Marktanteil erreichte überragende 81,2 Prozent. In der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen stieg der Marktanteil bei 11,31 Millionen Zuschauern sogar auf 85,5 Prozent.


Auch zur besten Sendezeit bestimmte König Fußball das Geschehen: Das Spiel Ungarn gegen Belgien lockte insgesamt 11,31 Millionen Fans vor die Bildschirme und erreichte einen Marktanteil von 36,5 Prozent. In der jungen Zielgruppe erzielte das Spiel einen Marktanteil von 40,9 Prozent.

Das Erste konnte sich mit einem alten "Tatort" trotzdem erstaunlich gut gegen das Spiel am Abend behaupten: Mit 5,25 Millionen Zuschauern erreichte der Krimi einen soliden Marktanteil von 15,8 Prozent.

12 Millionen sehen Kroatien gegen Portugal

Auch am Samstag beherschte die Europameisterschaft das Geschehen auf den Bildschirmen: Das Achtelfinale Kroatien gegen Portugal lockte im Schnitt 12,59 Millionen Zuschauer vor die heimischen Fernsehgeräte (43,9 Prozent Marktanteil), die Partien Schweiz gegen Polen und Wales gegen Nordirland lagen mit 8,95 beziehungsweise 8,90 Millionen Zuschauern fast gleichauf.


Die zuschauerstärkste Sendung, die nichts mit Fußball zu tun hatte oder im Umfeld eines Spiels lief war der ARD-Krimi "Donna Leon - Auf Treu und Glauben", der mit 4,48 Millionen Zuschauern 15,4 Prozent Marktanteil erzielte. In der Zielgruppe konnte sich RTL mit der Actionkomödie "Mr. & Mrs. Smith" mit 10,2 Prozent Marktanteil noch am besten aus der Affäre ziehen. dh
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