Profifußball in der Krise

Alles schweigt, Seifert spricht

Mittwoch, 13. Mai 2020
Die Proficlubs des deutschen Fußballs haben in der Krise ihre Sprache verloren. Und der DFB hat einen Präsidenten, der Keller heißt. HORIZONT-Online-Kolumnist und Talking Head Wolfram Winter findet, dass nur einer seit Wochen für die Branche Klartext spricht - und Demut zeigt: Christian Seifert, Chef der DFL. Allein kann er den Bruch zwischen Vereinen und ihren Partnern aber auch nicht kitten.
Kennen Sie Christian Seifert? Wenn nicht, besuchen Sie die ZDF Mediathek und schauen sich an, wer er ist und was er letzen Samstag im Aktuellen Sportstudio gesagt hat. Sie kennen ihn vielleicht deshalb nicht, weil er weder ein ehemaliger Fußball-Profi mit Titelsammlung ist noch in einem der 36 Profivereine der ersten und zweiten Bundesliga tätig war oder ist. Deshalb haben Sie ihn in all den Jahren, seitdem er Geschäftsführer der deutschen Fußballliga, kurz DFL, ist, nicht an Wochenenden, und auch nicht unter der Woche in den zahlreichen Pressekonferenzen, Live-Berichterstattungen oder sonstigen Stories wahrnehmen können.

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