Zeitungsvermarkter

Andrea Becher verstärkt Score Media

Andrea Becher wechselt zu Score Media
© Score Media
Andrea Becher wechselt zu Score Media
Die Führungsebene von Score Media ist wieder komplett. An die nach Heiko Genzlingers Abgang einzig aus Carsten Dorn bestehende Spitze rückt zusätzlich Andrea Becher. Die 41-Jährige hatte den nationalen Vermarkter regionaler Tageszeitungen zuletzt beraten.

Seit 1. Dezember ist Andrea Becher bei Score Media Chief Sales Officer, verantwortlich für die strategische Ausrichtung sowohl der Vertriebsorganisation als auch der Vermarktungsaktivitäten mitsamt Produktentwicklung, Markt- und Mediaforschung. Einen weiteren Neuzugang erwartet der Vermarkter im April nächsten Jahres: Daniel Hasert, 32, soll die Sales-Steuerung übernehmen. Er komplettiert das Vertriebsteam.



Alle drei – Hasert, Dorn und Becher – kennen sich von Axel Springers Media Impact. Dort arbeitete Becher nach ihrer Zeit bei Rewe und Stationen bei Agenturen fünf Jahre, zuletzt im Agentur- und Angebotsmanagement. 2017 machte sie sich nach einem Abstecher zu Burda als Beraterin selbstständig. Sie kennt die Vermarktung also aus allen Perspektiven. Diese Erfahrung und ihre Kontakte will sie bei Score Media nutzen, um, wie sie sagt, die Zukunft der regionalen Tageszeitung mitzugestalten.

Mit dem Antritt des Führungsteams richtet Score Media die Sales-Organisation neu aus. Künftig liegen Kunden- und Agenturverantwortung in einer Hand. Geführt werden die Key Account-Teams von Steffen Conze (bisher Director Agency Sales), Thomas Mosen (bisher Director Retail Sales) und Christian Kusserow (bisher Senior Key-Account Manager Retail). Dominik Richarts obliegt es, das Product & Media Lab mit den Best Cases zu integrieren.


Personell und strukturell will Score Media die Phase der Selbstfindung endlich hinter sich lassen und mit der eigentlichen Aufgabe von sich reden machen: neue Kunden für die regionalen Tageszeitungen zu gewinnen. Dieses Versprechen haben dem Vermarkter die beteiligten Verlage wohl abgenommen. Zwar mag sich in den zweieinhalb Jahren seit Gründung beim einen oder anderen und insbesondere bei kleinen Verlagen einiges an Frustration aufgestaut haben. Dorn versichert jedoch: Entgegen anderslautender Gerüchte hätten sich ausnahmslos alle darauf verständigt an Bord zu bleiben. Dazu beigetragen haben mag die Entwicklung des vierten Quartals, das immerhin über Vorjahr liegt. Nun gilt es, im Markt die Stärken der regionalen Tageszeitung unabhängig von Rabattversprechen in Geschäft umzumünzen. usi

stats