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Jan Böhmermann singt sich durch Abschiedsshow von "Neo Magazin Royale"

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Jan Böhmermann singt sich durch seine Abschiedsshow
© Screenshot Youtube
Jan Böhmermann singt sich durch seine Abschiedsshow
Jan Böhmermann hat mit einem Revue-Abend Abschied von seiner Show "Neo Magazin Royale" genommen und seinen anstehenden Wechsel ins ZDF-Hauptprogramm gefeiert. "Wer heute nicht weint, ist in meinen Augen kein Mensch - der ist 'ne Schlampe", sagte der Satiriker am Donnerstag zu Beginn der letzten Ausgabe der "kleinen, trotteligen Krawall-Show" im "Mini-ZDF".
Das "Neo Magazin" sei immer "ein Spagat zwischen scheiße und geil" gewesen - zwischen ernsten nachdenklichen Tönen und plumpem Entertainment. Passend dazu trat eine Stepptänzerin im Kostüm eines riesigen Grundgesetzbandes auf. Ab kommendem Jahr wird Böhmermann beim Hauptsender ZDF zu sehen sein. Dort war seine Sendung bislang nur als Wiederholung gelaufen.


Böhmermann, Sidekicks und Crew sangen und tanzten durch Schlager-, Chanson- und Swingnummern. Der 38-Jährige, der seit der ersten Ausgabe im Oktober 2013 manches graue Haar bekommen hat, sinnierte zwischen den Nummern unter anderem über die Frage, warum er so oft verklagt wurde. "Ich hab soviel mit Rechtsanwälten zu tun. Immer noch. Weil ich ständig missverstanden werde. Ich mein's ja nicht böse. Ich werde einfach missverstanden. Dabei war und ist mein Motto nach all den Jahren immer noch: Brücken bauen, zur Not auch da, wo gar keine Gräben sind. Das Saarland, Sachsen, Lena, RTL, Günther Jauch, 'Aspekte'! Wer hätte ahnen können, dass es immer so viel Ärger gibt?"


Er mache auf ZDFneo nun Platz für die britische Krimireihe "Inspector Barnaby", scherzte Böhmermann. Zum Ausklang trug er Leonard Cohens pathetische Ballade "Hallelujah" vor - schmachtend gewidmet dem ZDF. Im Vordergrund: Kerzen sowie ein großer Altar mit den Bildern des ZDF-Intendanten Thomas Bellut und des ZDF-Programmdirektors Norbert Himmler. Im Hintergrund: ein Organigramm des Mainzer Senders. Am Ende der Sendung nahm ihn Showmaster Johannes B. Kerner in einer schwarzen Luxuslimousine mit. Kerners Drohung: "Bald bist Du einer von uns." dpa

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