ZDF-Chefredakteur Peter Frey

"Wir müssen jetzt sehr pragmatisch sein"

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ZDF-Chefredakteur Peter Frey
© ZDF / Laurence Chaperon
ZDF-Chefredakteur Peter Frey
Am 1. April ist Peter Frey zehn Jahre Chefredakteur des Mainzer Senders. Im Interview mit HORIZONT erzählt er, wie er und seine Redaktionen in der Corona-Krise arbeiten, welche Sendungen er im Notfall gewährleisten will, was der Ausfall des Sportbetriebs für das Programm bedeutet, was er sich vom neuen Nachrichtenangebot ZDFheute verspricht - und auch, was Tagesschau.de besser macht.
Herr Frey, wie geht es Ihnen? Es geht mir gut, vielen Dank.

Unter welchen Umständen arbeiten Sie und Ihre Redaktionen derzeit? Ich bin im Büro, sehe aber nur noch wenige und ganz bestimmte Mitarbeiter von Angesicht zu Angesicht. Viele arbeiten im Home-Office. Auch Sendungen werden von dort gefahren. Alle sind verblüfft, wie gut das funktioniert. Sich nicht mehr physisch zu sehen, bedeutet nicht weniger Kommunikation. Im Gegenteil. Wir sprechen mehr miteinander als in normalen Zeiten. Es bedarf größerer Präzision, weil Augenkontakt oder Körpersprache fehlen. Als Sitzungsleiter muss ich härter zur Disziplin rufen als gewohnt.

Welche Notfallpläne haben Sie ausgearbeitet, falls es zu personellen Engpässen kommt?

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