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Serviceplan und Omnicom werden erste "Marketing Partner"

Xing-Vermarktungschef Arist von Harpe
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Xing-Vermarktungschef Arist von Harpe
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Die Ansage im Juli war deutlich: Das Online-Berufsnetzwerk Xing will nicht mehr nur über Mitgliedsbeiträge Geld verdienen, sondern auch über die Vermarktung seiner Inventare. Die junge Werbesparte soll zur Wachstumsturbine werden – mit Konzepten à la Facebook und einem Partnerprogramm für Mediaagenturen. Hierzu nennt Xing jetzt vier Namen.

Mit dabei sind zum Start Serviceplan, Omnicom, Esome und Bizmut. Sie dürfen das Siegel "Xing Marketing Partner" tragen, spezielle Produktfeatures nutzen, früher auf Updates zugreifen und neue Werbeformate als Erste testen. Auch Schulungen gibt es. Die Gruppe soll auf "eine kleine zweistellige Zahl" anwachsen. Die ersten vier Partner arbeiteten schon lange mit Xing zusammen, sagt Vermarktungschef Arist von Harpe: "Gleichzeitig stellen sie einen Querschnitt der Agenturlandschaft dar", das sei im Sinne aller Kunden wichtig.



"Wir möchten mit den Social-Media-Teams der Agenturen in einen deutlich engeren Austausch treten und in Zukunft auch mit Technologiepartnern zusammenarbeiten", erklärte von Harpe zuvor in HORIZONT (Ausgabe 29/2018 vom 19. Juli). Hintergrund dürfte sein, dass sich Xing mehr große Werbekunden wünscht, die höhere Budgets vergeben, weniger Betreuungsaufwand erfordern und bessere Werbemittel kreieren, die mehr Klicks und somit höhere Xing-Werbeerlöse generieren als zig kleinere und mit Digitalwerbung unerfahrene Kunden. rp


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