WiWo präsentiert Print-"Ada"

"Unser journalistischer Beitrag zum Web-Wirtschaftswunder 4.0"

Miriam Meckel, Herausgeberin der "Wirtschaftswoche"
© Wirtschatfswoche
Miriam Meckel, Herausgeberin der "Wirtschaftswoche"
Gut gelaunt die Zukunft lernen: Am Freitag präsentiert die Handelsblatt-Gruppe Ada, den Print-Ableger der gleichnamigen crossmedialen Weiterbildungsplattform fürs digitale Leben. Herausgeberin Miriam Meckel spricht von einem "Magazin der neuen Art". Und zwar wegen seiner Haltung.

"Wir betreiben keinen Wohlfühljournalismus – aber wir verbreiten beim Blick in die Zukunft auch weder Angst noch schlechte Laune", sagt Meckel in HORIZONT. Beides erlebe sie in Gesprächen mit ausländischen Wirtschaftsköpfen als Investitionsbremse für Deutschland. Meckel dagegen über Ada: "Wir schauen wohlwollend und zuversichtlich auf die technologische Entwicklung – aber nicht unkritisch und naiv. Und wir berichten realistisch und prägnant, aber nicht zynisch und pauschalisierend."



In HORIZONT erklärt sie auch, wie sie das Thema ("Der Begriff Weiterbildung ist ziemlich unsexy") motivierend präsentieren will. Die erste Ausgabe (Druckauflage 60.000 Stück, 130 Seiten) gibt’s zum Einführungspreis von 5 Euro, später kostet das Quartalsheft 8,90 Euro.
Die erste Ausgabe von "Ada"
© Handelsblatt
Die erste Ausgabe von "Ada"
Auch das Gesamtprojekt Ada laden die Macher mit maximaler gesellschaftlicher Bedeutung auf: "Deutschland, die Heimat der Erfinder und Weltmarktführer, droht den Anschluss an die Zukunft zu verlieren – unter anderem deshalb, weil die technologischen Sprünge auch in den führenden Unternehmen die eigenen Mitarbeiter oft abgehängt haben", sagt Frank Dopheide, Geschäftsführer der Handelsblatt Media Group (HMG). Die deutsche Wirtschaft sei leistungsfähig genug, "doch ihre Weiterbildungs- und Qualifizierungsangebote stammen meist noch aus dem vergangenen Jahrhundert". Ada solle das Lernen für die digitale Welt von morgen neu erfinden, als "unser journalistischer Beitrag zum Web-Wirtschaftswunder 4.0".

Ende Juni startete Ada mit einer Konferenz, einem wöchentlichen Newsletter mit nach Meckels Angaben über 60.000 Beziehern (größtenteils von ihrem früheren "Serendipity"-Newsletter übernommen) sowie Podcasts, bei denen sie noch keine Abrufzahlen nennen möchte. 2019 folgen die Lernplattform und weitere Fortbildungsangebote. Mit allem will die HMG an die Weiterbildungsbudgets der Unternehmen heran. Wie groß Dopheide den Markt taxiert, welchen Anteil Ada abgreifen und mit welchem Geschäftsmodell das funktionieren soll – das lesen Abonnenten in der HORIZONT-Ausgabe 41/2018 vom 11. Oktober. rp 


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Wie groß Dopheide den Markt taxiert, welchen Anteil Ada abgreifen und mit welchem Geschäftsmodell das funktionieren soll – das lesen Abonnenten in der HORIZONT-Ausgabe 41/2018 vom 11. Oktober, die Sie auf Ihrem Tablet oder Smartphone (Android und iOS) lesen können. HORIZONT-Abonnenten können die E-Paper-Ausgaben kostenlos auch auf Ihrem PC/Mac abrufen. Nicht-Abonnenten können hier ein HORIZONT-Abo abschließen.

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