Werbung schauen für den guten Zweck

Mit dieser Aktion will Weischer Kinos am Leben erhalten

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Jedes rote Fähnchen ist ein Kino. Unternehmen und Privatpersonen können ihre Lieblingsstandorte nun unterstützen - mit Werbung
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Jedes rote Fähnchen ist ein Kino. Unternehmen und Privatpersonen können ihre Lieblingsstandorte nun unterstützen - mit Werbung
Verschobene Filmstarts, geschlossene Kinos, beunruhigte Mitarbeiter: Der deutsche Kinomarkt leidet derzeit massiv unter der Corona-Krise. Mit der Aktion #hilfdeinemkino versucht der Vermarkter Weischer Cinema jetzt, zum Überleben der Branche beizutragen.
Die Idee: Werbungtreibende können ab sofort Spots im Kino ihrer Wahl buchen, die der User dann allerdings nicht im Kinosaal, sondern zuhause vor dem Laptop oder auf seinem Smartphone sehen kann. Dazu muss er auf der Landingpage Hilfdeinemkino.de sein Lieblingskino anklicken, woraufhin die Spots starten. Der Werbungtreibende entscheidet selbst, wie viel er bezahlen möchte. Der Mindestpreis liegt bei 0,025 Euro pro View. Das entspricht einem TKP von 25 Euro.


Der größte Teil des Betrags fließt direkt an die jeweiligen Kinos. Zu den ersten Kunden, die die Aktion unterstützen, zählt die Molkerei Müller. Für die Marke Müllermilch hat das Unternehmen aus dem schwäbischen Aretsried Spots im Wert von einer Million Views gekauft. Außerdem dabei ist Kino-Neukunde Versicherungskammer Bayern. Unternehmen und Privatpersonen können ihr Lieblingskino über die Website auch direkt mit einer Spende unterstützen.
Will möglichst viele Kinos durch die Corona-Krise bringen: Weischer-CEO Stefan Kuhlow
© Werbe Weischer
Will möglichst viele Kinos durch die Corona-Krise bringen: Weischer-CEO Stefan Kuhlow
Die Idee für die Kampagne wurde bei Weischer Cinema innerhalb von fünf Tagen im eigenen Haus umgesetzt. Die Botschaft "Stay Home und guck' Werbung" stieß unter den Usern sofort auf große Resonanz: Innerhalb der ersten 48 Stunden wurden die hinterlegten Spots von rund 66.000 Usern mehr als 290.000 Mal geklickt. Jetzt hofft der Vermarkter, dass sich viele Werbungtreibende und Kinofans mit den Kinos solidarisch zeigen, in den Sälen ihrer Wahl Spots buchen oder spenden. "Wir feiern die Leinwand und wir lieben einfach den Ort Kino", sagt Stefan Kuhlow, CEO von Weischer Cinema. "Gemeinsam wollen wir dazu beitragen, dass die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise für die Kinobetreiber ein wenig abgemildert werden." kan
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