„Weißte Bescheid“

So wirbt die Hamburger Morgenpost im Radio um Leser

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Den Mopo-Hörfunkspot gibt's auf Youtube auch zu sehen
© Youtube-Screenshot
Den Mopo-Hörfunkspot gibt's auf Youtube auch zu sehen
Von Udo Lindenberg bis zum Ersten Bürgermeister, vom Klimaschutz bis zur AfD, vom FC St. Pauli bis zum HSV: Die Infos und Interviews der Hamburger Morgenpost (Mopo) covern das gesamte Stadtgeschehen – und werden bisweilen von anderen Medien aufgegriffen. Zitate solcher Art sammelt die jüngste Werbekampagne des kleinen Boulevardtitels – die erste unter der Ägide des neuen Mopo-Verlegers Arist von Harpe samt neuer Chefredaktion.
Im Mittelpunkt des Auftritts steht seit dieser Woche ein 33-sekündiger Radiospot als „rasante Collage aus Nachrichtenstimmen zu typisch Hamburger Themen“, so der Verlag. Dies soll die News-Kompetenz der Mopo in den Vordergrund rücken. Kreativ verantwortlich ist die Werbeagentur Gummig, die Produktion übernahm The Shack, beide in Hamburg. Der Spot ist mit einem Bruttomediabudget von 200.000 Euro zunächst bis Ende Juli auf den Hamburger Sendern NDR, Energy, Rockantenne und 917XFM zu hören. Er endet mit dem Claim „Die Mopo. Weißte Bescheid“ und verweist auf den Kiosk.


Die Werbung ergänzt die Kampagne im Blatt, bei der es eher um neue Abos geht. Im 1. Quartal dieses Jahres verkaufte die Mopo werktags im Durchschnitt 43.121 Hefte, das sind 11 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Fast 28.000 Stück davon sind Einzelverkäufe, neben knapp 3000 Abo-Exemplaren. Fast 13.000 Hefte sind als sonstige Verkäufe verbucht, 11.000 darunter als E-Paper. Von Harpe und sein Team übernahmen das Mopo-Ruder erst im März, daher konnten sie die Vertriebszahlen des 1. Quartals nur teilweise beeinflussen. rp
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