"Was ist Deine Geschichte"

ARD plädiert mit Weihnachtskampagne für mehr Solidarität

Der Chor wurde in ganz Deutschland gecastet
© ARD
Der Chor wurde in ganz Deutschland gecastet
Die ARD hat am Sonntag zur besten Sendezeit ihre neue Weihnachtskampagne gestartet. Darin plädieren die Sender für mehr gesellschaftliche Gemeinschaft, Zusammenhalt und einen offenen Umgang miteinander. Dreh- und Angelpunkt ist ein Song, der eigens für die Kampagne komponiert und von einem Laienchor eingesungen wurde. 
Das Lied ist ein Appell für Toleranz und ehrliches Interesse an seinen Mitmenschen: In dem Song heißt es unter anderem: "Was ist Deine Geschichte? Was hast Du erlebt, was zählt? Was möchtest Du ändern, was hat Dich wirklich bewegt?". Für den vierminütigen Hauptspot wurden in ganz Deutschland 300 Menschen gecastet, die in München das Lied "Was ist Deine Geschichte" gemeinsam aufgenommen haben. Die meisten davon seien keine Profimusiker, teilt die ARD mit - mit anderen Worten: Ganz auf professionelle Unterstützung wollte man dann auch nicht verzichten. 


"Wir bemerken, dass die Menschen durch soziale Ausgrenzung und Fremdenfeindlichkeit verunsichert sind", erklärt die Leiterin Design und Präsentation der ARD Henriette Edle von Hoessle den Hintergrund der Kampagne. "Wir wollen ihnen in ihrer aktuellen Stimmungslage begegnen, auch, was ihre Ängste angeht." 

Neben dem vierminütigen Hauptspot kommen acht verschiedene einminütige Teaser zum Einsatz, in denen Menschen aus verschiedenen Regionen von ihren Wünschen und Hoffnungen erzählen. Die Spots werden im Ersten und allen dritten Programmen sowie auf den Social-Media-Kanälen der ARD gezeigt. Außerdem kommen Radiospots zum Einsatz. 


Idee und Konzeption stammen von der Münchener Kreativagentur Luxlotusliner, die für die Abteilung ARD Design für ARD/Das Erste auch als Design-Leadagentur im Einsatz ist. Der Song "Was ist Deine Geschichte?" wurde eigens für die ARD von den Komponisten Dominik Giesriegl und Keno Langbein verfasst. Die Spots wurden von dem dänischen Regisseur Asger Leth inszeniert. dh
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